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Fußball

19.01.2019

Seit 55 Jahren als Schiedsrichter aktiv

Langjährige Mitglieder der Schiedsrichtergruppe Südschwaben wurden von (hinten v.l.) Obmann Christian Walter, Jürgen Hecht, Franz Kuen, Walter Baumgartner und Johann Wagner (mittl. Reihe, l.) und Mitglied des VerbandsschiedsrichterausschussesHorst Schäfer (mittl. Reihe, r.) ausgezeichnet. Unser Foto zeigt die Geehrten (vorne v.l.) Franz Schießl, Ursula Vogel, Ralf Stützel, Norbert Schimetschek, Georg Bucher,Alois Auer und Markus Gammel sowie (mittl. Reihe v. l.) Johann Wurm, Martin Prinzler und Sebastian Karnasch.
Bild: Sabine Adelwarth

Die Schiedsrichtergruppe Schwaben Süd ehrt Norbert Schimetschek vom TSV Straßberg

Stehende Ovationen gab es bei der Jahresabschlussfeier der Schiedsrichtergruppe Südschwaben in Rammingen für einen langgedienten Schiedsrichter: Norbert Schimetschek vom TSV Straßberg wurde für 55 Jahre Schiedsrichter ausgezeichnet.

Mit 19 Jahren hat er seine Schiedsrichterprüfung abgelegt und pfeift heute mit 74 Jahren noch immer. Im Schnitt kann er auf 45 Spiele pro Saison blicken. Damit sind im Laufe der 55 Jahre 2500 Spiele zusammengekommen. Schiedsrichter-Obmann Christian Walter erzählte eine Geschichte aus dem Jahr 1964, als Norbert Schimetschek in Anhausen ein Spiel pfeifen musste, allerdings keine Möglichkeit hatte, direkt hinzukommen. So fuhr er mit dem Zug nach Gessertshausen und nahm einen knapp vier Kilometer langen Fußmarsch durch den Wald in Kauf, was er nach dem Spiel natürlich wieder zurücklaufen musste. „Die Spesen für diesen Einsatz beliefen sich auf acht Mark“, sagte Christian Walter in seiner Laudatio.

Bezirksvorsitzender Johann Wagner und Jürgen Hecht lobten den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Jürgen Hecht betonte, dass das Hauptziel ruhiges Fahrwasser ist und die Gruppe auf dem richtigen Weg sei. Nur manchmal gleiche der Umgang mit den Schiedsrichtern an der Basis einer Wildwestszenerie. „Oft wird die Schuld bei den Schiedsrichtern gesucht, wenn das Spiel nicht so gut läuft.“ Die wichtigste Aufgabe sei die Neugewinnung von jungen Schiris und: „Es muss ein gesunder Sportsgeist her und es gilt das Amt des Schiedsrichters mehr zu würdigen.“ Respekt, Fairness und gegenseitiges Verständnis seien daher unabdingbar.

Danach wurden neben Norbert Schimetschek weitere langjährige Schiedsrichter für ihre Tätigkeit geehrt (siehe Infokasten).

Am Ende gab es eine Überraschung für den früheren Obmann Jürgen Warnck, der für sein langjähriges Engagement zum Ehrenobmann ernannt wurde. Großen Dank erhielt Einteiler Georg Bucher, der nur wenige Spiele nicht besetzen konnte.

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