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Fußball

02.07.2019

Spielgruppenleiter zieht positive Bilanz

Die Meister der verschiedenen Spielklassen wurden bei der Tagung in Großaitingen geehrt. Unser Bild zeigt von links Spielgruppenleiter Markus Heider, Maximilian Dempf (SV Reinhartshausen II), Maximilian Altmann (SpVgg Langerringen), Simon Peter (TSV Fischach) und Dominic Kamp (SG Obermeitingen/Hurlach).
Bild: Norbert Staub

Nach seiner ersten Saison als Spielgruppenleiter zieht Markus Heider eine positive Bilanz. Doch es gibt auch Probleme.

Im Jahr eins nach Georg Bucher, der 16 Jahre lang als Spielgruppenleiter für den südlichen Landkreis zuständig war, konnte dessen Nachfolger eine positive Bilanz ziehen: „Es gab keine großen Probleme, es ist alles gut gelaufen in meiner ersten Saison als Spielgruppenleiter. Ich hoffe, dass das auch in der kommenden Spielzeit so sein wird“, sagte Markus Heider auf der Spielgruppentagung der Kreisklasse, A-Klasse, B-Klasse und Reserve-Runde Augsburg Süd in Großaitingen.

Nur ein Spielabbruch

Nur ein Spiel, die Begegnung zwischen Kaufering und Fischach in der A-Klasse, musste abgebrochen werden – aber nicht, weil es Ärger auf dem Platz gab, sondern weil sich ein Spieler schwer verletzt hatte. Der Spielgruppenleiter zeigte sich auch erfreut, dass alle Vereine einen Vertreter zu der Versammlung am Montagabend nach Großaitingen entsandt hatten.

Kreis-Spielleiter Reinhold Mießl berichtete, dass es in der abgelaufenen Saison nur 34 Vergehen gegen Schiedsrichter gegeben habe. Die Spielzeit zuvor waren es noch 70. „Unser Appell letztes Jahr hat da vielleicht etwas geholfen“, so Mießl. Weniger erfreulich sei die Zahl der Spielabsagen gewesen, die sich um rund 25 Prozent erhöht habe. „Wir lagen bei rund 100 Spielabsagen, weil eine Mannschaft nicht angetreten ist. Das kostet jedes mal 100 Euro Strafe. Ich denke, das Geld ist in den Abteilungen besser aufgehoben“, so Mießl.

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Probleme bei den Schiedsrichtern

Weniger positiv fiel der Bericht von Christian Walter, Schiedsrichter-Obmann der Gruppe Südschwaben, aus: „Von 39 Mannschaften haben zehn gar keinen Schiedsrichter gemeldet, und beim Neulingskurs haben sich gerade mal drei angemeldet. Ich frage mich, wie das weiter gehen soll. Es kann passieren, dass wir wie in der Stadt Augsburg B-Klassen-Spiele nicht mehr mit Schiedsrichtern besetzen können“, so Walter

Die Kreisvorsitzende des Bayerischen Fußballverbandes, Carola Haertel, kündigte für den 23. September einen runden Tisch zu dem Thema an. Unter dem Motto „Wir schaffen das“ wolle man das Problem mit den fehlenden Schiedsrichtern angehen.

Bei der Ligeneinteilung gab es nur eine kleine Änderung: Die zweite Mannschaft des Türk SV Bobingen wird in der B-Klasse und nicht in der Reserverunde spielen. Außerdem gibt es einen Einspruch der DJK Göggingen, die lieber in der Kreisklasse Augsburg Süd als in der Kreisklasse Augsburg Mitte spielen würde. Über diesen Einspruch wird laut Spielgruppenleiter Markus Heider in den nächsten Tagen entschieden. Sollte dem Einspruch stattgegeben werden, würde die Kreisklasse Augsburg Süd mit 14 Teams spielen.

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