Fußball

21.01.2014

Umbruch steht bevor

Kandidiert für den Posten des Kreisspielleiters im Spielkreis Donau: der Bubesheimer Rainer Zeiser.
Bild: Ernst Mayer

Vor allem in den Kreisen stehen dem BFV größere Personalwechsel bevor. Rainer Zeiser soll Kreisspielleiter werden

Bei Tagung der schwäbischen Mitarbeiter innerhalb des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) im Kloster Irsee kam diesmal ein Hauch von Abschiedsstimmung auf. Dem Verband steht in diesem Jahr ein größerer Umbruch ins Haus, selbst wenn der Vorsitzende Volker Wedel bei seinem Bezirksausschuss noch weitgehend auf das angestammte Personal bauen kann.

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„Mit Bezirks-Jugendleiter Fritz Glück verliere ich aber einen Vertrauten“, verrät der Gundremminger. Zudem deutet Wedel an, dass es für ihn die letzte, vier Jahre währende Amtsperiode wird und dass er schon jetzt bei den anstehenden Wahlen nicht mehr als Vizepräsident auf Verbandsebene zur Verfügung stehen wird. Als Nachfolger für Glück steht der Meringer Christoph Striedelmeyer zur Wahl. Noch keinen Kandidaten gibt es für den scheidenden Bezirks-Ehrenamtsreferenten Helmut Weihele, während Johann Wagner (Spielleiter), Hans Dittenhauser (Frauen- und Mädchenausschuss), Bernhard Veh (Schiedsrichter) und Helmut Schmid (Sportgericht) ihre Tätigkeit fortsetzen wollen. Genauso wie das U30-Mitglied Stefan Schneider.

Deutlich größer wird die Fluktuation in den drei Kreisen, wo sowohl Franz Schmid (Allgäu), Norbert Miesbauer (Donau) und Rudi Hoffmann (Augsburg) ihre Ämter als Vorsitzende zur Verfügung stellen werden. Obwohl deren Aufgabengebiet künftig geteilt wird, in das repräsentative und administrative des Vorsitzenden sowie die Position des Spielleiters. Hier stehen für den Kreis Donau Franz Schott als Vorsitzender und der Bubesheimer Rainer Zeiser als Spielleiter zur Verfügung, im Allgäu werden Benjamin Adelwarth und Elmar Rimmel kandidieren, in Augsburg gibt es bislang mit Reinhold Mießl nur einen Bewerber für die Spielleiterposition.

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20 Prozent weniger Zuschauer bei Hallenturnieren

Neben den Personalien tauschten sich die Verbandsvertreter in Irsee auch über aktuelle Entwicklungen und Themen aus. So berichtete Bezirksspielleiter Wagner, dass die Hallenrunde trotz Umstellung auf Futsal besser als erwartet verlief. „Trotzdem können wir im Vergleich zu den Vorjahren nicht zufrieden sein, allein schon wegen des Zuschauereinbruchs von 20 Prozent“, sagte Wagner.

Nichtsdestotrotz wollen er und seine Mitstreiter darum kämpfen, dass die herausgehobene Bedeutung des winterlichen Hallenkicks erhalten bleibt. Schwaben sei in Bayern und Deutschland nach wie vor eine Hochburg. Im Winter 2014/15 plant er mit Babenhausen, Neugablonz, Günzburg, Gundelfingen, Friedberg, Nördlingen, Königsbrunn und wohl Sonthofen als Spielorten für die Vorrunden, die Endrunde findet wieder in Günzburg statt.

Rückläufig sei die Zahl der Seniorenteams, um die sich bislang der ausscheidende Peter Guschall auf Bezirksebene kümmerte. Was auch daran liegt, dass vermehrt Spielgemeinschaften gebildet werden. Zusätzlich zum regulären Spielbetrieb werden den Oldies dieses Jahr wieder zwei Turniere im Rahmen des Ü40-Cups angeboten. Bei den Herren steht am 28. Juni der Erdinger Meister-Cup im Bezirk an, gespielt wird entweder in Günzburg oder Steinheim bei Dillingen.

Fix ist, dass im Frühjahr der elektronische Spielberichtsbogen (ESB) bis zur B-Klasse hinunter eingeführt wird, entsprechende Schulungen in den Kreisen stehen an. (wab)

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