Motorsport

23.09.2015

Und es wurde wieder ein BMW

Noch ist er der BMW E 36 (2,5 Liter, 220 PS, 1140 Kilogramm) der Scuderia Lechfeld nicht ganz fertig, bestritt aber schon sein erstes Rennen.
Bild: Verein

Nach dem Totalschaden kämpft sich die Scuderia nach vorne

Nach dem Totalschaden beim Europameisterschafts-Bergrennen in Glasbach war das Motorsportteam vom Lechfeld vor eine riesige Herausforderung gestellt: Das neue Rennfahrzeug musste rechtzeitig zum nächsten Bergrennen in Unterfranken fertig werden.

Eigentlich war das im Aufbau befindliche Auto für Gastfahrer vorgesehen und musste nach dem Verlust des Teamrenners jetzt in die erste Reihe rücken. Dieser Kraftakt ist mit Hilfe von Freunden, Sponsoren und einigen Nachtschichten des Teams gut gelungen.

Allerdings musste man beim neuen Fahrzeug auf über 100 PS verzichten. Außerdem sind wichtige Komponenten noch nicht auf der gewünschten Ausbaustufe. Ziel war also diesmal, die Funktonalität des Renners zu testen.

Beim Bergrennen in Unterfranken fungierte Nikolas Uenzen als Testfahrer des neuen Renners. Michael Hulm war mit seinem BMW M3 GT am Start und es ging gleich richtig zur Sache, da das Rennen nach dem Ausfall der Veranstaltung in Mickhausen das deutsche Saisonfinale im Bergrennsport darstellte. Der Rest des Teams (Hendrik Uenzen, Jörg Schlögel, Christian Vogelsang) schob während des Trainings Sonderschichten an den Fahrzeugen. Am Rennsonntag war Michael Hulm in einen Dreikampf mit einem Audi R8 und einem BMW Z4 M verstrickt. Aufgrund der geringsten Leistung in diesem Trio blieb ihm auf dieser Power-Strecke nur Platz drei. Uenzen fuhr in einer sehr stark besetzten Klasse auf Platz fünf. Jetzt will das Team zunächst die restlichen Veranstaltungen der Saison mit dem Fahrzeug bestreiten, bevor es im Winter wieder an den Umbau geht, um in der neuen Saison konkurrenzfähig zu sein und in den Kampf um die Podiumsplätze eingreifen zu können. (pr)

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