Fußball Kreisklasse

16.08.2019

Viele heiße Derbys

Sepp Schlögel (links) übernimmt von Josef Lindner (rechts) die Mannschaft des FSV Großaitingen. Die Großaitinger eröffnen mit der Partie gegen Wehringen heute die Saison.
Bild: Marcus Angele

Heute geht es mit der Partie Großaitingen gegen Wehringen los. Die Saison verspricht viel Brisanz

Endlich rollt auch in der Kreisklasse Augsburg Süd wieder der Ball. Am kommenden Wochenende starten die 13 Teams in die neue Saison – und diese ist gespickt mit heißen und spannenden Nachbarschaftsduellen. Im Lechfeld mit Großaitingen, Kleinaitingen, Wehringen, Inningen, Königsbrunn und Untermeitingen, in den „erweiterten“ Stauden mit Margertshausen, Ustersbach, Fischach, Langenneufnach und Walkertshofen. Dazu kommen noch die alten Rivalen aus Hiltenfingen und Schwabegg. Es ist also angerichtet für eine Saison voller Emotionen.

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Der FSV Wehringen, der heute die Saison mit der Partie in Großaitingen um 18.30 Uhr eröffnet, hatte in der abgelaufenen Saison echt die Seuche am Bein. Die erste Mannschaft musste nach zwei Jahren Kreisliga wieder den bitteren Gang nach unten antreten und die zweite Mannschaft löste sich in der A-Klasse kurz vor Ende der Runde sogar ganz auf. So ist das gesteckte Ziel der Wehringer erst einmal, gut in der Kreisklasse anzukommen und einen Neuaufbau zu starten. Zahlreichen Abgängen stehen auch fünf Neuzugänge gegenüber, und hier konnte man unter anderem den erfolgreichen A-Klassen-Goalgetter des SSV Bobingen Tuvshinbaatar Altantuul verpflichten. Zum Auftakt geht es nun gleich zum Derby gegen den FSV Großaitingen. Hier löste ein Routinier den anderen ab. Sepp Schlögel übernahm das Steuer von Josef Lindner. Mit einer fast runderneuerten Mannschaft möchten Schlögel und sein neuer Co-Trainer Michael Mayr zunächst einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.

„Doch noch erwischt“ gegen „gerade noch davon gekommen“ – so könnte die Partie des zweiten Absteigers SSV Margertshausen gegen die SpVgg Langenneufnach lauten. Margertshausen wurde am letzten Spieltag mit der Niederlage gegen die Reserve des TSV Schwabmünchen noch auf einen Abstiegsplatz durchgereicht und in Langenneufnach konnten sich die Kicker bereits zum zweiten Mal gerade noch so in der Liga halten. Mit den Abgängen von Torjäger Alexander Brecheisen (Dinkelscherben) und Andreas Hack (Karriereende) dürfte es nun für die SpVgg noch etwas schwieriger werden, in dieser Saison das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. So ist die Begegnung gegen Margertshausen gleich einmal ein echter Härtetest, da der SSV als einer der Aufstiegskandidaten gehandelt wird.

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Auch in Untermeitingen wird ein Aufstiegsfavorit gefordert. Der FSV Inningen machte in der letzten Saison das Aufstiegsrennen lange spannend, ehe sich dann Langerringen und Lagerlechfeld durchsetzten. Die Mannschaft geht kaum verändert in die neue Runde und möchte nach vier Jahren wieder in die Kreisliga, wo sie zuvor zehn Jahre spielte. Der Untermeitinger Trainer Dominik Sander kann ebenfalls mit einem fast unveränderten Kader antreten und könnte von der Qualität her bestimmt auch ein Wörtchen oben mitreden. Hier wird eine Partie auf Augenhöhe erwartet.

Relativ ruhig blieb die Wechselbörse in Schwabegg. Mit Tobias Fendt kommt ein ehemaliger Bezirksligaspieler und wird das Mittelfeld des SVS verstärken. Schwabegg gilt eigentlich immer als eine der Top-Drei-Mannschaften und wurde in der abgelaufenen Runde am Ende durch zahlreiche Verletzungen jäh ausgebremst. Im Duell gegen Aufsteiger Fischach sollten sie, wenn alle Leistungsträger fit sind, die Favoritenrolle innehaben. Weiterhin verletzt muss dagegen Fischachs Torgarant und Spielertrainer Dominik Bröll die ersten Partien noch von der Linie aus begleiten. Die Staudenelf kann größtenteils auf ihren erfolgreichen und erfahrenen Kader aus der letzten Saison zugreifen und sollte mit einer ähnlich guten Leistung einen Mittelfeldplatz erreichen können.

Gleiches gilt auch für den zweiten Aufsteiger aus Walkertshofen, der es zum Auftakt gleich mit dem unbequemen ASV Hiltenfingen zu tun bekommt. Hiltenfingen spielte in der Vorsaison eine sehr gute Rückrunde und konnte sich von einem Abstiegsplatz noch auf den siebten Platz vorspielen. Gespannt sein darf man, ob die heimstarken Walkertshofener saisonübergreifend auch im 17. Spiel ungeschlagen bleiben. Helfen kann da der von Dinkelscherben zurück an die Neufnach kehrende Peter Jakob. Mit seiner Erfahrung kann er dem jungen Team von Bernhard Vogg bestimmt wichtige Impulse geben.

Spielfrei ist am ersten Spieltag der TSV Ustersbach. Die Ustersbacher haben mit Dominik Schubert einen „Meister“ aus Fischach verpflichten können. Schubert möchte als Co-Trainer Erfahrungen unter Trainer Julian Joachim sammeln, der als Ziel einen gesicherten Mittelfeldplatz ausgegeben hat.

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