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Fußball

16.06.2019

Viele neue Gesichter beim TSV Schwabmünchen

Viele neue Gesichter gibt es beim Bayernligateam des TSV Schwabmünchen zum Saisonauftakt zu sehen. In der ersten Hälfte des Testspiels gegen Ehekirchen standen gerade einmal vier aus der Vorsaison bekannte Spieler auf dem Feld.
Bild: Christian Kruppe

Der TSV Schwabmünchen testete schon nach der ersten Trainingseinheit und hinterlässt einen ordentlichen Eindruck. Einer fiel besonders auf.

Gut gefüllt war die Kabine des TSV Schwabmünchen zum Trainingsauftakt am vergangenen Freitag. Kein Wunder, denn der Kader, mit dem die Schwabmünchner in die nunmehr achte Bayernligasaison in Fogle gehen, umfasst aktuell 31 Spieler. Zwar fehlten zum Auftakt einige Kicker, doch für Außenstehende war es nicht einfach, sich einen Überblick zu verschaffen. Vor allem Teammanager Werner Muth kam gehörig ins Schwitzen, da er sich um die Vielzahl der Formalitäten mit den Spielern kümmern musste.

Einen ersten Überblick über das Leistungsvermögen konnten sich die Fans am Samstag beim ersten Test gegen den Landesligisten SV Ehekirchen machen. Dabei setzte Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo zwei Mannschaften ein. Pro Spielhälfte durften elf Mann zeigen, was sie können.

Die Neuen verkaufen sich gut beim TSV Schwabmünchen

Zum Auftakt standen elf Spieler auf dem Feld, die bis auf Serhat Örnek, Kevin Kümmerle und Torhüter Stefan Brunner keine höherklassige Erfahrung im Seniorenbereich aufweisen konnte. Doch die Jungs verkauften sich recht ordentlich, taten sich nur schwer, Torgelegenheiten zu kreieren. Aber eine der wenigen guten Möglichkeiten führte dann zum 1:0. Erst setzte Nikola Aracic eine Flanke volley an den Pfosten, und Marco Villani zeigte dass er weiß, wo ein Stürmer stehen muss und verwertete den Abpraller zur Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte dann der auffälligste Schwabmünchner, Torhüter Stefan Brunner, keine Chance, als die gut organisierten Gäste im Nachfassen den Ausgleich erzielten.

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Stefan Brunner hinterlässt starken Eindruck

Torhüter Brunner deutete schon beim ersten Auftritt an, dass er mehr als nur ein sicherer Rückhalt werden kann. Denn er zeigte mehr als nur gute Paraden. Brunner führte die junge Truppe vor sich, gab laute und klare Kommandos und bleib in der Ansprache stets positiv. Und er hat gezeigt, dass er seine Hausaufgaben gemacht hat. Denn er kannte alle seine Spieler mit Namen, was nach nur einem Training doch ungewöhnlich ist.

In der zweiten Hälfte brachten die Schwabmünchner mehr Erfahrung aufs Feld, was sich dann auch im Endergebnis niederschlug. Schon früh nach der Pause vollendete Nico Gröb einen schönen Spielzug zur erneuten Führung. Schwabmünchen war, wenig überraschend, mit den frischen und über mehr Erfahrung verfügenden Spielern meist feldüberlegen. Eine Viertelstunde vor dem Ende sorgte Jeton Abazi für den 3:1-Endstand.

Trainer Paolo Maiolo: War in Ordnung

Für Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo brachte der erste Test schon die ersten Einblicke, die durchaus durchwachsen waren. „Für den ersten Auftritt gegen einen richtig gut organisierten SV Ehekirchen war es in Ordnung“, bilanziert er vorsichtig.

Die nächsten Tage und Wochen gilt es nun, die Mannschaft auf den Weg zu bringen. Einige der Neuen zeigten, dass sie das Potenzial haben, in der Bayernliga eine Rolle zu spielen, bei anderen gilt es noch abzuwarten, denn die Vorbereitung hat gerade erst begonnen. Grundsätzlich ist nach dem ersten Eindruck das Gefühl da, dass die Abgänge mindestens kompensiert werden können – mit Ausnahme von Fabio Maiolo, doch dies war von Beginn an klar.

Am 12. Juli, zum Saisonauftakt gegen Landsberg wird sich dann zeigen, ob sich dieser erste Eindruck bestätigt.

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