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Discgolf

03.12.2019

Vizemeister mit der Scheibe

Wurde Deutscher Vizemeister: Stefan Pientschik.
Bild: Stampfer

Stefan Pientschik aus Untermeitingen wurde deutscher Vizemeister im Discgolf. Wie diese ungewöhnliche Sportart funktioniert.

Vor einigen Jahren war Stefan Pientschik noch aktiver Fußballer beim SV Untermeitingen. Aus beruflichen Gründen musste er seine Fußballerkarriere aufgeben. Dem Sport ist er trotzdem verbunden geblieben, allerdings in einer ganz speziellen Sportart: dem Discgolf. Und in dieser Sportart war er kürzlich sehr erfolgreich: Als deutscher Vizemeister kehrte er von den deutschen Discgolf-Meisterschaften, die im Rennbahn Park in Neuss stattgefunden hatten, zurück.

Discgolf ist eine junge Sportart, die in den 70er-Jahren in den USA entwickelt wurde. Sie wird nach ähnlichen Regeln wie beim Golf gespielt. Spielgerät ist dabei eine Scheibe ähnlich der Frisbee-Scheibe, die in einen Fangkorb aus Metall muss. Ziel beim Discgolf ist, einen Kurs mit meist 18 Bahnen mit möglichst wenigen Würfen zu absolvieren.

Nur die Besten sind qualifiziert

In Deutschland sind die Discgolfer dem Deutschen Frisbee-Sportverband angegliedert. Circa 3000 Aktive spielen hier regelmäßig. Höhepunkte der Discgolf-Saison sind die deutsche Meisterschaft und die German Tour; bei dieser Tour können sich die Besten für die deutsche Meisterschaft qualifizieren. Stefan Pientschik hat in diesem Jahr an sieben Turnieren teilgenommen und wurde aufgrund des erreichten Spielniveaus für die deutschen Meisterschaften zugelassen.

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In Neuss waren 128 der besten Discgolfer Deutschlands am Start. Jeder Discgolfer hatte pro Tag – bei einer Gesamtdauer von drei Tagen – eine Runde zu absolvieren. Stefan Pientschik konnte in seiner Altersklasse (40+) sein Können unter Beweis stellen und erreichte unter 24 Teilnehmern einen hervorragenden zweiten Platz.

Stolz auf diese Leistung ist natürlich auch Stefans Discgolf-Verein „Discgolfguerilla“, der seinen Trainingsplatz im Luitpoldpark in Schwabmünchen hat. Der Verein wurde 2012 gegründet, der sonderbare Name entstand, weil die Mitglieder in der Anfangszeit in den Westlichen Wäldern spielten und entsprechend viel im Wald unterwegs waren.

Der Verein hat heute 80 Mitglieder und mit Michael Kobella sogar einen Weltmeister im Discgolf in seinen Reihen.

Die Anlage im Schwabmünchner Luitpoldpark umfasst 13 Bahnen, die bei Turnierbedarf auf 18 Bahnen erweitert werden kann. Der Verein beteiligt sich an Pflege und Unterhalt des Parks, ist aber auch an weiteren Trainingsmöglichkeiten interessiert. (SZ)

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