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Bei hohen Zahlen: Söder fordert eine bundesweite Maskenpflicht

Fußball, Bayernliga

10.05.2015

War das trotzdem zu wenig?

Er zerriss sich beinahe für den TSV Schwabmünchen im so wichtigen Spiel gegen den Tabellendritten Pullach: Gabriel Önat. Doch geholfen hat es nichts. Ihm gelang trotz bester Chancen kein Tor. Durch das Unentschieden stecken die Menkinger immer noch tief im Abstiegsstrudel.
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Er zerriss sich beinahe für den TSV Schwabmünchen im so wichtigen Spiel gegen den Tabellendritten Pullach: Gabriel Önat. Doch geholfen hat es nichts. Ihm gelang trotz bester Chancen kein Tor. Durch das Unentschieden stecken die Menkinger immer noch tief im Abstiegsstrudel.

Schwabmünchen erkämpft ein Unentschieden gegen Pullach. Zwei Rote Karten

 Keine Muttertagsgefühle kamen beim Bayernligaspiel des TSV Schwabmünchen gegen den SV Pullach auf. 1:1 hieß es am Ende der heiß umkämpften 90 Minuten, in denen beide Teams selten Langeweile versprühten. Zwei Tore, drei Feldverweise und jede Menge Chancen hüben wie drüben kennzeichneten eine Partie, die der abstiegsbedrohte TSV Schwabmünchen gegen die meisterschaftsambitionierten Pullacher zumindest ebenbürtig gestaltete und mit etwas Glück für sich hätte entscheiden konnte. „Ich kann meiner Truppe absolut nichts vorwerfen. Wir haben bis auf die zögerliche Anfangsphase mit dem vermeidbaren Gegentor alles in die Waagschale geworfen. Auf den Kampf um den Klassenerhalt hat das Resultat kaum Einfluss, wir müssen beim SB Rosenheim und gegen Pipinsried weiter punkten“, resümierte der sichtlich geschlauchte TSV-Trainer Rene Ott.

Nach dem frühen 0:1 durch einen unhaltbaren Schlenzer von Christoph Dinkelbach polierten sich beide Mannschaften für einige Zeit gehörig die Knochen. Weil dabei auch Pullachs Orkan Balkan den Einsatz gegen TSV-Keeper Sebastian Steidle deutlich übertrieb, wurde der wohl zu emotional reklamierende Schwabmünchner Coach auf die Tribüne verbannt. Anscheinend verstanden die Schwarz-Weißen das als richtungsweisendes Signal, denn sie hielten gegen die ebenfalls aufopferungsvoll kämpfenden Gäste toll dagegen.

Rudolph nutzt das Missverständnis

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Als verdienten Lohn nutzte Thomas Rudolph ein Missverständnis der Pullacher Abwehr noch vor dem Wechsel zum 1:1. Mit dem Wechsel von Manndecker Michael Zerle gegen Angreifer Andreas Rucht gingen die Schwabmünchner im zweiten Durchgang volles Risiko, wenngleich das Team von Frank Schmöller zunächst stärker auf das 2:1 drängte und der TSV eher auf Konter lauerte.

Das änderte sich ab der 78. Minute. Der junge und stets emsige Gabriel Önat war allein durchgebrochen und wurde kurz vor dem Strafraum von Niklas Mooshofer regelrecht „umgesenst“. Rot für Mooshofer und seinen zu heftig protestierenden Kollegen Christoph Dinkelbach lautete die Schiedsrichterentscheidung. Jetzt war richtig Feuer in der Begegnung, aber der entscheidende Treffer wollte trotz teilweise sehenswert herausgespielter Möglichkeiten bei den besten Chancen weder Daniel Raffler noch Tim Uhde gelingen. „Mit dieser Einstellung ist mir vor den kommenden Aufgaben nicht bange“, sah Ott zu Recht viel positive Energie bei seiner Elf. Aber mit der bekannten Schwäche, nämlich die fehlenden Tore.

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