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Landkreislauf

25.06.2019

Was Sie zum Landkreislauf wissen sollten

Daumen hoch für den Landkreislauf: Mit der Sportbeauftragten des Landkreises Augsburg, Barbara Wengenmeir (links), freuen sich Bürgermeister, Vereinsvorsitzende und Sponsoren auf das Großereignis.
Bild: Reinhold Radloff

In Wehringen laufen die Vorbereitungen zum Landkreislauf auf Hochtouren. Jetzt kann dort auch trainiert werden.

Mitten drin statt nur die dabei sind die Wehringer Vereine bei den Vorbereitungen zum 37. Landkreislauf, der am Sonntag, 7.Juli, über die Bühne geht. Und das, so hoffen alle, bei bestem Wetter und mit der bekannt riesigen Beteiligung. Denn es wird wie immer die größte sportliche Veranstaltung des Landkreises Augsburg mit dem meisten Teilnehmern. Und es gibt auch noch andere Besonderheiten.

Viel Arbeit haben zurzeit die Vereine, die sich organisatorisch auf den Landkreislauf vorbereiten. Und da sind vor allem zwei zu nennen: der FSV und die LG Wehringen. Eigentlich sind die beiden vorrangig in unterschiedlichen Bereichen tätig, und doch arbeiten sie diesmal intensiv zusammen, weil der TSV Bobingen, der eigentliche Ausrichter des Landkreislaufs, abgesprungen ist.

Hervorragendes Expertenteam für den Landkreislauf

Und die „Notlösung“, ist keine schlechte, ganz im Gegenteil. Die beiden Vereine können auf ein hervorragendes Expertenteam unter anderem mit Herwig Leiter und Dieter Claus, die Vorsitzenden Norbert Mag und Anton Deuringer mit ihren vielen guten Helfern zurückgreifen. Zusätzlich unterstützen sie eine ganze Reihe weiterer Vereine. Auf diese Gemeinschaftsarbeit ist Bürgermeister Manfred Nerlinger sehr stolz: „Wir haben eine tolle Dorfgemeinschaft, die bestens im Team zusammenarbeitet. Das ist großartig und keineswegs selbstverständlich.“

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Dass dem auch so ist, bestätigten Deuringer und der 3. Vorsitzende der Laufgemeinschaft, Gerhard Michl, sowie die Sportbeauftragte des Landkreises Augsburg, Barbara Wengenmeir. Sie ist froh, dass die Vorbereitungen bestens laufen und freut sich, dass bereits 40 Teams angemeldet sind: „Das erscheint wenig, aber ich bin mir sicher, dass die Meldezahlen in den nächsten Tagen explodieren.“

2000 Teilnehmer werden beim Landkreislauf erwartet

Rund 2000 Teilnehmer werden zum Landkreislauf, für den keine Startgebühr zu entrichten ist, erwartet. Mehr als doppelt so viele Teilnehmer als 2017 werden für den Kinderlauf erwartet. Und auch im Jugendbereich dürfte personell aufgestockt werden. Das freut die Sparkasse, denn die sponsert seit 37 Jahren den Lauf und unterstützt auch das Hallenfest für die Helfer. Mit dabei ist neben der AOK, die diesmal jedem Athleten, der am Stand vorbeikommt, ein paar Laufsocken schenkt und kostenlose Getränke zur Verfügung stellt, auch die ortsansässige Firma Happy Dog auf mannigfache Weise.

Die Großveranstaltung wäre aber ohne den FSV Wehringen mit seinem Vorsitzenden Norbert Mag nicht zu stemmen, der nicht nur sein schönes Gelände zur Verfügung stellt, sondern auch noch ein Zelt für rund 500 Personen aufbaut, Bewirtung übernimmt und viele der rund 300 Helfer stellt.

„Es wird uns sicherlich gelingen, mindestens ein so schönes Sportfest zu gestalten wie 1990, als zum 1000-Jährigen die Gemeinde den Landkreislauf schon einmal hier ausrichtete“, so Mag. Und er ist überzeugt, dass die Vereine in Zukunft nur noch bestehen können, wenn sie zusammenarbeiten, kooperieren und Synergien finden.

Barbara Wengenmeir hofft, das der Landkreislauf auch diesmal ein „heimeliges Sportfest“ wird und sich nicht nur Läufer, sondern auch Fußballer, Handballer, Firmen, Ministranten und viele mehr mit Spaß beteiligen. „Der Lauf soll ein richtiges Fest für alle sein“, betonte sie und meint damit auch die Nordic Walker, die mehr den geselligen als den sportlichen Faktor an diesem Tag sehen und sich gerne in der freien Natur bewegen.

Auch der Landrat läuft mit

Natürlich ist Landrat Martin Sailer als Ehrengast an dieser Veranstaltung dabei. Doch nicht nur das, er läuft auch mit und lässt sich sicherlich ein kurzes Stück vom Landkreisfuchs „Zorro“ begleiten, der vor allem die Kinder erfreut.

Wer nun so richtig zum Mitmachen motiviert ist, der kann jetzt auch trainieren, und zwar auf den original Laufstrecken, die bereits ausgeschildert sind und am FSV-Gelände starten. Sie führen über weite Strecken durch Wald und Flur, teilweise geteert, teilweise Feldweg. (rr-)

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