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Fußball Kreisliga

02.10.2019

Was macht der neue Stern des Südens?

Möglichst lange an der Tabellenspitze der Kreisliga stehen bleiben wollen Langerringens Trainer Klaus Köbler (links) und Franz Strehle.
Bild: Hieronymus Schneider

Alles andere als ein Heimsieg gegen Täfertingen wäre eine Enttäuschung für Langerringen. Wie die Chancen für die übrigen Klubs aus der Region stehen

Der Auftakt zur englischen Woche, die der Feiertag am Donnerstag der Fußball-Kreisliga beschert, war für die vier Mannschaften aus dem Landkreissüden durchwachsen. Der FC Königsbrunn war mit dem 1:1 gegen den stark gestarteten Aufsteiger SpVgg Langerringen zufrieden, für den Gegner hätte es durchaus etwas mehr sein können. Auch die SpVgg Lagerlechfeld kann mit dem zweiten 2:2 hintereinander gegen die SpVgg Westheim gut leben, auch wenn sie dadurch vom dritten Tabellenplatz verdrängt wurde. Völlig von der Rolle war aber die Reserve des TSV Schwabmünchen bei der 0:5-Heimpleite gegen den SSV Anhausen, der nun auf den FC Königsbrunn trifft. Auf jeden Fall täte jedem der Vertreter aus dem Süden mal wieder ein Sieg mit drei Punkten gut.

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Die Chancen dazu sehen aber sehr unterschiedlich aus. Am besten stehen sie für die SpVgg Langerringen, die im Heimspiel den Mitaufsteiger TSV Täfertingen erwartet. Die Gäste aus dem Augsburger Norden sind nicht annähernd so gut gestartet wie der aufsteigende Stern des Südens. Mit sieben Punkten stehen die Täfertinger auf Platz elf, punktgleich mit den überraschend auf den Abstiegsplätzen stehenden Teams aus Westheim und Dinkelscherben. Die letzten beiden Spiele verlor der Vorjahresmeister aus der Kreisklasse Nordwest mit 0:3 beim TSV Göggingen und 0:2 zu Hause gegen den TSV Haunstetten. Deshalb gelten die Langerringer als Favorit, zumal ihr Trainer Klaus Köbler wieder auf seinen Kapitän Lukas Müller und auf seine Sturmspitze Bastian Renner zählen kann. Alles andere als ein Heimsieg wäre eine herbe Enttäuschung.

Die SpVgg Lagerlechfeld muss sich im dritten Heimspiel nacheinander mit einem namhaften Gegner aus dem Nordwesten auseinandersetzten. Der Tausch des Heimrechts der SpVgg Westheim mit der Vorverlegung auf den Freitag machte diese Konstellation möglich. Gegen den FC Horgau und die Kobelkicker aus Westheim holte die Truppe von Trainer Daniel Raffler jeweils ein respektables 2:2-Unentschieden. Nun kommt mit dem TSV Zusmarshausen die Mannschaft, welche die Lechfelder am Sonntag durch einen 2:0-Erfolg über den TSV Dinkelscherben vom dritten Platz verdrängte. Nur mit einem Heimsieg können die Lechfeldhasen diesen Platz wieder zurückerobern.

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Der FC Königsbrunn muss seine durchaus intakte Formkurve beim SSV Anhausen unter Beweis stellen, um den erhofften sicheren Mittelfeldplatz zu ergattern. Denn die Anhauser stehen mit zwei Punkten und einem Platz vor dem Team von Trainer Johannes Georgs. Das wird sicher keine leichte Aufgabe, denn der SSV Anhausen hat beim 5:0-Sieg in Schwabmünchen deutlich unter Beweis gestellt, dass er seine Krise überwunden hat.

Zwei Krisenteams treffen mit dem TSV Dinkelscherben und dem TSV Schwabmünchen II aufeinander. Die als einer der Meisterschaftsfavoriten gestarteten Dinkelscherber finden sich nach sieben Spieltagen überraschenderweise auf dem Abstiegsplatz 13 wieder. Am Sonntag verloren sie das Derby beim TSV Zusmarshausen mit 0:2. Da kommt dem Trainer Harald Fürst die seit drei Spieltagen schwächelnde Reserve des TSV Schwabmünchen gerade recht. Nach gutem Start sind die Schwabmünchner Nachwuchskicker unter ihrem neuen Trainerduo Sebastian Holzer und Christoph Käsberger seit dem Derby gegen die SpVgg Langerringen aus dem Tritt geraten. Auf das 1:4 in Zusmarshausen folgte die Heimklatsche gegen den SSV Anhausen mit 0:5. Man darf gespannt sein, welches Team den Abwärtstrend am Donnerstag stoppen kann.

Die Spiele des achten Spieltags am Donnerstag, 3. Oktober um 15 Uhr:

SpVgg Langerringen - TSV Täfertingen SpVgg Lagerlechfeld - TSV Zusmarshausen TSV Dinkelscherben - TSV Schwabmünchen SSV Anhausen - FC Königsbrunn

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