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Bezirksliga-Derby

30.10.2020

Welches Team kommt besser aus der langen Pause?

Alle Hände voll zu tun hatte Bobingens Keeper Adrian Schlotterer (rotes Trikot) im Hinspiel gegen Königsbrunn.
Bild: Hieronymus Schneider

Plus Sowohl der TSV Bobingen als auch Türkgücü Königsbriunn haben vor dem Bezirksliga-Derby am Samstag mit Verletzungssorgen zu kämpfen

Sowohl der TSV Bobingen als auch Türkgücü Königsbrunn sind mittlerweile in Sachen Corona-Absagen Leid gewohnt. Während die Bobinger letzte Woche nach Bad Grönenbach reisten und in letzter Sekunde zur Absage gezwungen wurden, hat Türkgücü Königsbrunn bereits seit Ende September kein Ligaspiel mehr absolviert. Burak Tok, der Spielertrainer des SV Türkgücü Königsbrunn, hofft zwar darauf, nach vier Wochen Pause endlich wieder mal spielen zu können, aber so recht glaubte er unter der Woche nicht daran. „Es macht keinen Spaß, dreimal in der Woche zu trainieren und dann am Freitag die Spielabsage zu bekommen. Da bekommt man dann nicht mal mehr einen Testspielgegner her“, sagt Tok.

Beide Teams haben Lust auf das Spiel

Die Nachrichtenlage schien Toks Skepsis zu bestätigen, doch an diesem Wochenende steht dem Derby nun offenbar doch nichts mehr im Weg. Die Vereine einigten sich schnell darauf, statt des Liga-Pokals das Nachbarschaftsderby in der Bezirksliga Schwaben Süd (Samstag, 14.30 Uhr, Hoechster Straße in Bobingen) nachzuholen. Tok jedenfalls war trotz aller Umstände überzeugt, dass das Türkgücü-Team für das Derby beim TSV Bobingen gerüstet ist.

Die Lust auf das letzte Spiel vor der Unterbrechung ist aber auch in Bobingen groß. Zwar liegt das letzte Bezirksligaspiel mittlerweile zwei Wochen zurück, dafür zeigt sich Adrian Schlotterer umso motivierter: „Wenn es das letzte Spiel im Jahr 2020 ist, wollen wir das Kalenderjahr auch in der Liga erfolgreich beschließen und das vorerst letzte Derby für uns entscheiden“, erklärt der Torhüter vor dem Derby. Der Bobinger Dauerantreiber erinnert sich dabei an den Finaleinzug bei der schwäbischen Hallenmeisterschaft und den Gewinn des Totopokals.

Wie schwer dieses Vorhaben für die Bobinger allerdings werden könnte, zeigt ein kurzer Rückblick auf das Hinspiel. Damals schlugen die favorisierten Königsbrunner die Gäste klar mit 4:0. Schlotterer will sich davon nicht beirren lassen: „Wir müssen unsere Philosophie wieder auf den Rasen bringen“, erklärt er. Das bedeute eine hohe Intensität gegen den Ball, klare Strukturen im Spielaufbau und Zug zum Tor. Nicht zu unterschätzen sei im Derby allerdings der mentale Aspekt, gerade in der momentanen Situation: „Gegen starke Königsbrunner brauchen wir eine geschlossene Mannschaftsleistung und 110-prozentige Mentalität jedes Einzelnen“, gibt Schlotterer die Ausrichtung vor.

Viele Verletzte auf beiden Seiten

Die Königsbrunnger haben trotz der Spielpause einige Verletzungen zu beklagen. Stürmer Murat Civek hat sich einen Achillessehnenriss zugezogen und fällt auf jeden Fall bis zum Frühjahr aus. Die Einsätze von Kerem Cakin und Tolga Özkan sind für den Samstag zumindest fraglich.

Auch beim TSV Bobingen fehlen mit Matteo Ligorati, Fabian Stadlmair, Tim Stumpf, Halim Bal und Maximilian Müller mindestens fünf Mann im Kader. Ein Einsatz von Jakob Ruß ist fraglich. (SZ)

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