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Fußball, Bayernliga

22.05.2015

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Einlaufen um letzten regulären Bayernligaspiel? Das trifft für Torwart Sebastian Steidle (in Gelb) und sein Team eventuell nur dann zu, wenn sie heute gegen Pipinsried verlieren. Ansonsten wartet ein schwieriger Relegationsmarathon.
Bild: Reinhold Radloff

Sogar die Handballerinnen unterstützen die Schwabmünchner bei ihrem letzten und alles entscheidenden Saisonspiel. Überraschende Ankündigungen

 Der TSV Schwabmünchen fiebert dem spannenden Saisonfinale entgegen. Heute um 16 Uhr erfolgt von Schiedsrichter Johannes Huber aus Bogen der Anpfiff zum schwäbischen Derby gegen den Tabellendritten und Relegationsteilnehmer zur Regionalliga FC Pipinsried. Dabei hoffen alle im Lager der Schwarz-Weißen, dass mit dem Abpfiff für sie diese Spielzeit beendet ist, was gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt in der Fußball- Bayernliga wäre. „Wir haben uns jetzt eine Ausgangsposition geschaffen, die uns vor einigen Wochen nur wenige Optimisten zugetraut hatten. Das erfüllt mich schon mit gewissem Stolz. Deshalb verspüre ich eine große Vorfreude auf diese Begegnung“, erklärt TSV-Trainer Rene Ott. Dem jungen Übungsleiter ist genauso wie seiner Truppe eines bewusst: Ein Sieg und das große Ziel ist in trockenen Tüchern, ein Remis oder Niederlage und es wartet ein „Relegationsmarathon“.

Selbstbewusst und zuversichtlich

„Wir haben es mit einem starken und kompakt auftretenden Gegner zu tun, der sehr viele gute und spielentscheidende Fußballer in seinen Reihen hat, selbst wenn bei Pipinsried das Aufstiegsrennen verständlicherweise im Vordergrund steht“, warnt Ott vor der Elf um Spieltrainer Tobias Strobl. Allerdings haben die Erfolge der letzten Zeit sowohl Ott als auch seine Mannschaft zu Recht selbstbewusst gemacht: „Wir gehen zuversichtlich an diese Aufgabe ran, denn wir haben bei vielen knappen Resultaten bewiesen, mit Spitzenteams mithalten zu können. Warum sollen wir also nicht mal einen Großen der Liga schlagen“. Nichts hören und sehen will der 33-Jährige von den Rivalen im Abstiegskampf: „Erstens haben wir es endlich wieder selber in der Hand und zweitens werden Landshut und Bad Kötzting wohl gewinnen.“

Nicht zum Einsatz kommen kann gegen die Pipinsrieder, die das Hinspiel mit 1:0 für sich entschieden, Mittelfeldspieler Thomas Rudolph, der sich beim Erfolg in Rosenheim einen Innenbandteilriss am Knöchel einhandelte. „Diesen Verlust müssen wir wie schon so viele Nackenschläge erneut als Mannschaft kompensieren“, so Ott.

Zu knabbern haben die Schwabmünchner wie die meisten Amateurvereine an diesem Samstag eventuell mit dem Zuschauerzuspruch. „Wieder einmal spottet die oftmals verkündete Kampagne Pro Amateure jeder Beschreibung, wenn gleichzeitig zu den Entscheidungen der unteren Klassen der letzte Bundesligaspieltag angesetzt wird. Wir versuchen trotzdem alles Zuschauer ins Stadion zu locken. Sogar die TSV-Handballdamen werden für eine würdige Kulisse sorgen“, ärgert und freut sich gleichermaßen TSV-Spielleiter Manfred Bock. Zudem werden die Schwabmünchner auf der Pressekonferenz nach der Partie durchaus überraschende Neuigkeiten bekannt geben.

Am Allerliebsten aber würden sie verkünden: Wir bleiben ein Bayernligist.

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