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Fußball

18.02.2019

Wer am Ende jubeln darf, ist noch offen

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Zwei jubelnde Teams, bei denen der Unterschied nicht größer sein könnte. Links jubelt der ASV Hiltenfingen, der mitten im Abstiegskampf steckt, rechts die Langerringer, die fast ganz oben stehen.

Gerade an der Spitze der Kresiklasse ist vieles noch offen. Nur wenige Transfers im Winter

Landkreis Ein paar Wochen müssen sich die Fußballfans noch gedulden, dann rollt auch in der Kreisklasse wieder der Ball. Eines ist dann aber sicher: Die Rückrunde wird kein Langweiler. Die Spitzengruppe umfasst mit Schwabegg, Langerringen, Lagerlechfeld und Inningen vier Teams, mit denen zu rechnen ist. Ob Untermeitingen nochmals ran kommt, wird der Start ins Frühjahr zeigen.

Noch mehr Kandidaten umfasst die Liste im Abstiegskampf. Ab Rang neun geht es um den Klassenerhalt und selbst der achte Ustersbach ist noch nicht ganz frei von Sorgen.

Denn egal, ob an der Tabellenspitze oder im Tabellenkeller, klar ist nur, dass nichts klar ist. Ganz oben steht der SV Schwabegg, der sich nach etwas holprigem Start nach vorn gespielt hat. Einziges Manko: Gegen die drei Verfolger gab es in der Hinrunde keinen Punkt.

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Dem SVS folgt die SpVgg Langerringen. Der Mitfavorit auf den Titel hat zwar nur ein Spiel verloren, musste aber zu oft mit einer Punkteteilung leben. Den schon starken Kader verstärkt nun Andreas Hirschner, der aus Kaufering zurückkehrt.

Lagerlechfeld als Tabellendritter war lange ganz vorne dabei, schwächelte aber vor der Winterpause. Die anfälligste Defensive der Spitzengruppe wird künftig vom ehemaligen Bayernligakicker Niklas Bauer verstärkt.

Auch Untermeitingen hat im Endspurt 2018 Federn gelassen, muss sich nun strecken, um nochmals an die Spitzengruppe zu kommen. Helfen soll dabei der ehemalige Schwabmünchner Torhüter Sebastian Steidle.

Die größte Wandlung hat wohl der FSV Großaitingen hinter sich. Unter Trainer Josef Lindner wurde aus dem Abstiegskandidaten eines der unbequemsten Teams der Liga, das bewiesen hat, dass es jeden Gegner schlagen kann.

Unbequem ist auch die Lage für den TSV Königsbrunn. Mit Ambitionen sollte es in diese Spielzeit gehen, aber Ausfälle aller Art sorgen dafür, dass die Brunnenstädter sich im Frühjahr erst einmal dem Abstiegskampf stellen müssen.

Ähnlich präsentiert sich die Lage bei der SpVgg Langenneufnach. Das Staudenteam kommt nicht richtig in die Spur und somit nicht hinten raus.

Hinter den Erwartungen hinkt auch der FC Kleinaitingen hinterher. Die Lechfelder bekommen einfach zu viele Gegentore, in der Summe mit Schlusslicht Haunstetten die meisten der Liga.

Auch der ASV Hiltenfingen hatte sich für die Saison nicht gerade den Abstiegskampf gewünscht. Erst nach dem Trainerwechsel zu Ferdinand Sedlmeier lief es besser. Der wollte eigentlich nur bis zur Winterpause bleiben, macht nun aber doch weiter.

Wenn Ende März der Ball in der Kreisklasse wieder rollt, dann ist Spannung garantiert. Schon an den ersten Spieltagen reihen sich Spiele mit vorentscheidendem Charakter aneinander. Doch die endgültigen Entscheidungen fallen erst später.

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