Fußball

21.04.2017

Wer macht das Rennen?

Noch liegt der ASV Hiltenfingen mit Torjäger Thorsten Foster (Mitte) auf dem zweiten Rang. Doch am Wochenende hat die SpVgg Langerringen (weiß) die Gelegenheit, am Tabellenzweiten vorbeizuziehen.
Bild: Christian Kruppe

In der Kreisklasse sind noch alle Entscheidungen offen. Ein Analyse der Lage

Die Saison in der Fußball Kreisklasse Augsburg Süd biegt langsam in die Zielgerade ein. Noch sieben Spieltage stehen an und noch ist keine Entscheidung gefallen. Wer holt am Ende den Titel und somit den direkten Aufstieg in die Kreisliga? Wer bekommt die Chance zur Relegation und welches Team muss den bitteren Weg in die A-Klasse antreten?

Die Meisterschaft

Ausgangslage Absteiger Wehringen war zur Winterpause schon gefühlt „durch“. Ein holpriger Start in die Rückrunde verkürzte den Abstand zu den Verfolgern. Über Ostern hatte der Spitzenreiter spielfrei, kann nun erholt in den Endspurt gehen. Das Verfolgertrio Hiltenfingen, Langerringen und der FC Haunstetten ist in Schlagdistanz.

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Prognose Das anstehende Wochenende könnte vorentscheidend sein. Wehringen empfängt Inningen. Die Augsburger haben noch die Chance auf den Relegationsplatz und konnten Wehringen schon im Hinspiel bezwingen. Gelingt das erneut, wird es nochmals spannend – wohl bis zum letzten Spieltag. Siegt Wehringen, können beim FSV die Meistershirts bestellt werden.

Der Relegationsplatz

Ausgangslage Ein Platz und fünf Bewerber. Hiltenfingen (36 Punkte, 18 Spiele), Langerringen (35/17) und der FC Haunstetten (35/18) momentan eng beieinander, aber der FSV Inningen (32/17) und der TSV Königsbrunn (31/18) sind rechnerisch noch nicht aus dem Rennen.

Prognose Die SpVgg Langerringen ist der Topkandidat auf den Relegationsplatz. Die Fischer-Elf hat die Derbyniederlage gegen Hiltenfingen gut verkraftet und hat das vielleicht leichteste Restprogramm. Außenseiterchancen haben der ASV Hiltenfingen und der FSV Inningen. Beide treffen bald aufeinander, der Verlierer ist dann aus dem Rennen. Königsbrunn hat sich laut Trainer Daniel Rittel zwar nach der Niederlage gegen Langerringen aus dem Rennen um Rang zwei verabschiedet, doch ohne den Druck können die Brunnenstädter zum Zünglein an der Waage werden, denn sie treffen noch auf drei Teams aus den Top Fünf. Der FC Haunstetten muss sich damit begnügen, zwar dabei zu sein, aber trotzdem seine Saison am letzten Spieltag zu beenden.

Der Abstieg

Ausgangslage Der TSV Klosterlechfeld ist mit nur sieben Punkten am Tabellenende. Die Brandmair-Elf spielt zwar oft gut mit, macht aber vorne die Tore nicht und hinten wird fast jeder Fehler bestraft. Davor liegen Großaitingen und Langenneufnach mit sieben beziehungsweise acht Punkten Vorsprung, aber einer Partie weniger. Neun Punkte Luft auf den Abstiegsplatz haben die Reserve des TSV Haunstetten, Göggingen und Lagerlechfeld.

Prognose Klosterlechfeld hilft eigentlich nur ein Wunder – oder endlich mal ein Sieg. Der TSV hat mit Göggingen, Langenneufnach und Großaitingen noch drei Gegner aus der Abstiegszone zu spielen, daher ist die Brandmair-Elf noch nicht verloren. Vor allem Großaitingen muss aufpassen, da auf das Team von Roland Pokern noch vier Teams aus den Top Fünf warten. Am Wochenende gastiert Lagerlechfeld in Langenneufnach. Der Sieger dieser Partie könnte dabei einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Schafft es Klosterlechfeld in den nächsten beiden Partien zu punkten, wird es nochmals spannend. Wenn nicht, führt der Weg in die A-Klasse.

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