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Fußball

17.06.2019

Wie es beim FSV Wehringen weiter geht

Florian Britsch ist neuer Trainer bei den Wehringer Fußballern, die in der vergangenen Saison unglücklich aus der Kreisliga abgestiegen sind. Wenn „Not am Mann“ ist, will er auch noch als Spieler aushelfen. 
Bild: Manfred Stahl

 Nach dem unglücklichen Abstieg führt Florian Britsch den FSV Wehringen in die Kreisklasse. Was sich der neue Coach vorgenommen hat.

Der sehr unglückliche Abstieg aus der Kreisliga ist zwar noch nicht ganz verdaut, dennoch herrscht beim FSV Wehringen keine Verzweiflung. „Das Relegationsspiel gegen die SpVgg Lagerlechfeld war ein Spiegelbild der ganzen Saison“, sagt Florian Britsch.

Damit meint der neue Cheftrainer, dass es auch in diesem Entscheidungsspiel wie in acht vorangegangen Punktspielen nur zu einem Unentschieden gereicht hat. „Ein einziger Sieg hätte uns den Klassenerhalt gebracht“ sagt Britsch. Wäre dieser in der Punktrunde gelungen, hätte sich das Team die Relegation erspart. So musste es nach dem 2:2 nach Verlängerung ins Elfmeterschießen, das äußerst knapp mit 7:8 verloren wurde.

Florian Britsch möchte nicht mehr spielen

Wie geht es nun weiter? Der bisherige Trainer Reinhard Brachert kehrt nach drei Jahren in Wehringen zu seinem Heimatverein TSV Zusmarshausen als sportlicher Leiter zurück. Sein bisheriger Co-Trainer, Florian Britsch, wird nun verantwortlicher Cheftrainer. Der 37-jährige hat als spielender Co-Trainer in der vergangenen Saison 23 Spiele bestritten. „Eigentlich möchte ich nicht mehr spielen“, sagt Florian Britsch und deutet damit an, eventuell doch auszuhelfen, wenn „Not am Mann“ ist. Ihm zur Seite steht künftig sein Cousin Fabian Britsch als Co-Trainer, der zusammen mit Markus Langenmayr das Zentrum der Abwehr bilden wird.

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Die beiden sind mit 29 und 27 Jahren die erfahrensten Abwehrspieler, nachdem Marco Eser zum Bayernligisten TSV Schwabmünchen wechselt. Eser gehörte mit 27 Einsätzen zu den absoluten Leistungsträgern und erzielte als Abwehrspieler sogar zwei Tore. Auch Christian Sedlmayr, der auf 18 Spiele kam, verlässt die Wehringer und wechselt zum Bezirksligisten TSV Bobingen. Neuzugänge sind bisher noch nicht in Sicht. „Da sind wir noch auf der Suche“, sagte Florian Britsch.

Viele brisante Derbys

Derzeit erholt sich das Team noch von der schwierigen Saison, der Trainingsbeginn ist Anfang Juli vorgesehen. „Die Kreisklasse wird bestimmt nicht viel einfacher als die Kreisliga, da kommen viele brisante Derbys auf uns zu“, weiß der erfahrene Spielertrainer.

Auch die zweite Mannschaft, die zum Ende der Saison in der A-Klasse wegen Spielermangels zurückgezogen werden musste, macht einen Neuanfang in der B-Klasse Reserverunde. Ihr bisheriger Coach Sebastian Holzer wechselt als Trainer zur Reserve des TSV Schwabmünchen. Wer künftig das Training leitet und die Mannschaft coacht, steht noch nicht fest.

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