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Fußball, Kreisliga

23.03.2015

Wiests Prognose stimmt genau

Auch wenn ein Horgauer am Boden liegt, die anderen kämpften weiter und gewannen das Spiel in Wehringen verdient. Denn die Missenhardt-Truppe ergab sich vor allem in der zweiten Halbzeit ihrem Schicksal.
Bild: Reinhold Radloff

Wehringen kommt unter die Räder. Schwabegg spielt Unentschieden

Das war kein besonders gutes Wochenende für die beiden Mannschaften aus dem Landkreissüden in der Kreisliga. Eine extrem herbe Niederlage kassierte vor etwa 100 Zuschauern der FSV Wehringen gegen den Mitaufsteiger aus Horgau und steckt damit heftig im Abstiegskampf. Schwabegg holte zwar nur einen Punkt gegen Wulfertshausen, doch deren Trainer Herbert Wiest ist gar nicht so ganz unglücklich damit.

Wehringen – Horgau 1:5 (1:2)

Von einem katastrophalen Leistungsabfall gegenüber der Vorwoche sprach Wehringens Trainer Wolfgang Missenhardt. Er musste zusehen, wie seine Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit nichts mehr zuwege brachte.

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Im ersten Durchgang zeigten sich die Wehringer noch etwa auf Augenhöhe mit den Gästen, auch wenn sie durch einen heftigen Abwehrfehler gleich in der 3. Minute in Rückstand gerieten. Doch nach dem Ausgleich in der 10. Minute sah es dann schon wieder besser aus. Auf beiden Seiten wurde gekämpft und geackert. Wieder durch einen Stellungsfehler kassierte der FSV Wehringen dann den erneuten Rückstand zum 1:2.

Blieb es danach im ersten Durchgang bei einem Spiel auf Augenhöhe, so änderte sich das in der 2. Halbzeit. Die Gäste hatten deutlich die Oberhand und schossen innerhalb einer Viertelstunde drei Tore. „Von uns kam kein Aufbäumen, keine Gegenwehr nichts. Wir gewannen so gut wie keinen Zweikampf, konnten keine Akzente setzen, waren nicht konsequent und ergaben uns unserem Schicksal. Das ist mir unerklärlich. Ich bin sehr enttäuscht“, erklärte Missenhardt nach dem Spiel. „Damit stehen wir heftig im Abstiegskampf. Aber jammern hilft nicht. Wir sind hingefallen, jetzt müssen wir wieder aufstehen.“

Tore 0:1 Samouewel (3.), 1:1 Langenmayr (10.), 1:2 Egle (25.), 1:3 D. Feistle (53.), 1:4 Egle (60.), 1:5 D. Feistle (65.).

Wulfertshausen – Schwabegg 0:0

Die Warnung des Schwabegger Trainers Herbert Wiest vor Wulfertshausen war genauso richtig wie seine Prognose, ein Unentschieden zu erkämpfen. Er wusste, dass es gegen die Mannschaft, die ziemlich hinten drin hängt, ein hartes Stück Arbeit werden würde und behielt damit recht. „Wir kontrollierten die Partie zwar ganz ordentlich, hatten meist mehr vom Spiel. Doch bei uns fehlte etwas die Entschlossenheit“, erklärte Wiest. Die besondere Problematik für ihn an diesem Tag: Bereits nach etwa 30 Minuten erhielt Stefan Baur die Rote Karte, was für Wiest nicht so ganz ersichtlich und durchschaubar war. Trotzdem hatten die Schwabegger sieben oder acht Torchancen, Wulfertshausen höchstens eine. „Der Schuss von Daniel Schmidtner war eventuell sogar drin“, sagte Wiest, der mit dem einen Punkt einigermaßen zufrieden ist: „Wir haben unsere Position gehalten und vielleicht sogar ein wenig Boden gut gemacht.“ Trotzdem: „Nächste Woche in Inningen müssen wir auf jeden Fall besser spielen. Das wird nicht einfach werden, denn ohne Baur ist unser Kader noch kleiner.“

Lamerding. – Gögging. 1:2 (1:1)

Die Gästeelf schnürte zu Beginn den Gegner in der eigenen Hälfte ein, woraus allerdings keine hochkarätigen Möglichkeiten entstanden. Auf der Gegenseite gab es ebenfalls keine Chancen zu verzeichnen. Erst zum Ende der ersten Hälfte nahm das Spiel Fahrt auf. Schweighart traf zum 1:0. In der Nachspielzeit kassierte Lamerdingen den unnötigen Ausgleich. In der zweiten Hälfte brachte wieder Dizdarevic sein Team in Front. Nach einem weit geschlagenen Ball hatte er gegen eine zu weit aufgerückte Hintermannschaft freie Bahn und vollendete souverän. In Folge brachte sich die Heimelf besser ins Spiel ein. In der Schlussphase hatte Fendt den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, der Gögginger Keeper parierte aber glänzend.

Tore 1:0 Schweighart (45.), 1:1 Dizdarevic (45.+2) 1:2 Dizdarevic (60.).

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