FußballKreisklasse

25.05.2019

Zwei Fernduelle im Blickpunkt

Kann Lagerlechfeld (in Schwarz) das Spiel gegen Hiltenfingen kontrollieren, zumindest Unentschieden spielen und Platz zwei halten?
Bild: Christian Kruppe

Relegation und Abstieg sind noch offen. Entscheidet der direkte Vergleich?

Augsburg Das war‘s dann auch. Die Saison in der Fußball- Kreisklasse geht an diesem Wochenende über die Ziellinie. Spannend wie selten zuvor sind am abschließenden Spieltag noch zwei Entscheidungen offen.

Am oberen Tabellenende wird noch der Gegner des FSV Wehringen in der Relegation zur Kreisliga gesucht. In der Favoritenrolle dabei die SpVgg Lagerlechfeld, die aktuell den zweiten Rang hält. Dem Team um Spielertrainer Daniel Raffler würde ein Punkt genügen, um den zweiten Rang zu halten. Doch mit dem ASV Hiltenfingen kommt ein Team, das zuletzt eine beeindruckende Serie hingelegt hat. Wobei auch die Serie der Lagerlechfelder nicht zu verachten ist. Der Niederlage in Schwabegg zum Auftakt der Frühjahrsrunde folgten acht Siege in Folge mit nur sechs Gegentoren.

Die „Lechfeldhasen“ scheinen also gut drauf zu sein. Und können vielleicht auf Schützenhilfe aus der Nachbarschaft hoffen. Denn Verfolger Inningen bekommt es mit den SV Untermeitingen zu tun. Die Untermeitinger zeigten sich 2019 etwas wackelig, was zur Folge hatte, dass sie sich recht bald aus dem Rennen um die Spitzenplätze verabschiedeten. Aber das Team hat genug Potenzial, für Inningen zum Stolperstein zu werden. Wobei Inningen nur an Lagerlechfeld vorbeiziehen kann, wenn diese verlieren und die Augsburger gewinnen. Denn im direkten Vergleich haben die Inninger die Nase vorn.

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Ähnlich ist das Bild am Tabellenende. Langenneufnach reicht gegen Großaitingen ein Punkt, um den Klassenerhalt zu sichern, während der Vorletzte aus Gessertshausen in Göggingen einen Dreier einfahren und zeitgleich auf eine Pleite der Langenneufnacher hoffen muss. Bei Punktgleichheit zieht nämlich Gessertshausen den Kürzeren. Der Aufsteiger schien zur Winterpause auf einem guten Weg, doch dann folgte ein unvergleichlicher Absturz. Seit November holte Gessertshausen ganze vier Punkte und steht nun kurz vor dem Abstieg. Eine Situation, die für den Aufsteiger neu ist.

Langenneufnach kennt das Gefühl, unten drin zu stehen. Die ganze Saison über verbrachte die Stauen-Elf im Tabellenkeller. Die meiste Zeit aber über dem „ominösen“ Strich. Dort wollen die Langenneufnacher auch nachher noch stehen.

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