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Eishockey

28.11.2019

Zwei Prüfsteine für den EHC Königsbrunn

Seit Vereinsgründung ist Defensiv-As Alexander Strehler ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.
Bild: Horst Plate

Der EHC Königsbrunn erwartet am Freitag Klostersee und muss am Sonntag nach Miesbach, wo voraussichtlich zwei Neuzugänge mit von der Partie sind

Auf zwei Top-Teams treffen am Wochenende die Eishockey-Spieler des EHC Königsbrunn. Zuerst empfangen die Brunnenstädter am Freitag ab 20 Uhr den EHC Klostersee, Sonntag folgt dann ab 18 Uhr die Auswärtspartie beim TEV Miesbach. Dort sollen dann auch zwei Neuzugänge auflaufen.

In der Vorbereitung konnte Königsbrunn noch gegen den EHC Klostersee gewinnen. Doch als es um Punkte ging, hatten die Grafinger die Nase vorn. Das Auswärtsspiel Mitte Oktober konnte Klostersee mit 4:3 nach Penaltyschießen für sich entscheiden. Die Gäste starteten stark in die Saison, leisteten sich aber immer wieder Patzer. Zuletzt kam Klostersee aber wieder in die Spur. Nach einem Null-Punkte-Wochenende holten sich die Grafinger zuletzt einen Punkt aus der Auswärtspartie in Landsberg und gewannen sehr deutlich in heimischer Arena mit 7:2 gegen Schweinfurt. Top-Scorer ist momentan Gennaro Hördt, der in 16 Partien insgesamt 22 Scorerpunkte sammeln konnte. Klostersee ist in der Breite sehr gut aufgestellt und aufgrund der schwierigen personellen Situation in Königsbrunn leicht favorisiert. Aktuell stehen die Grafinger auf dem sechsten Platz und können sich am Freitag keine Niederlage gegen die Brunnenstädter leisten. Denn mit nur einem Punkt Abstand lauert Erding auf dem siebten Rang.

Deutlich besser platziert ist der TEV Miesbach, der momentan mit einem Punkt Abstand auf die Tabellenspitze auf dem zweiten Rang steht. In der Vorbereitung konnte Königsbrunn noch auswärts gewinnen, pünktlich zur Punkterunde war der TEV aber auf Erfolgskurs, Miesbach siegte mit 5:3 in Königsbrunn und ist momentan auf einem guten Weg, Platz eins zu übernehmen. Alleine die Offensivqualitäten der Oberbayern sind beeindruckend. Filip Kokoka, Bohumil Slavícek, Maximilian Hüsken und Dusan Frosch holten in den bisher 16 absolvierten Pflichtspielen insgesamt 125 Scorerpunkte, wobei alleine 22 Tore auf Slavíceks Konto gehen. Doch auch in der Defensive ist die Mannschaft stark besetzt, so dass Miesbach am Sonntag klarer Favorit in der Partie gegen Königsbrunn ist.

Zwei Prüfsteine für den EHC Königsbrunn

Zwei Neue beim EHC Königsbrunn

Für die Brunnenstädter wird wohl entscheidend sein, wer von den kurzfristig erkrankten Spielern am Wochenende wieder fit ist. Im Training standen gerade mal zwei Reihen auf dem Eis, die Stimmung in der Mannschaft ist allerdings gut. Momentan ist der Kader zu dünn besetzt, obwohl der Vorstand aktuell zwei Neuzugänge präsentieren kann. Ab dem 1. Dezember wird Mauro Seider in den Königsbrunner Farben auflaufen. Der 23-jährige Allrounder erlernte in seiner Heimatstadt Füssen sein Handwerk und wechselte 2018 nach Schongau. Er kann sowohl in der Offensive, als auch in der Verteidigung eingesetzt werden. Von den Memminger Indians wechselt Tim Bullnheimer aus der Oberliga Süd nach Königsbrunn. Der 20-jährige gebürtige Augsburger stand schon für die U18- und U20-Nationalmannschaft im Aufgebot. In der Kaderschmiede der Augsburger Panther durchlief er alle Jugendmannschaften, eher er mit einer Förderlizenz ausgestattet den Sprung in den Seniorenbereich beim ECDC Memmingen wagte. Allerdings führte das zu einer großen Doppelbelastung durch die sehr zeitintensive Oberliga und seinem Studium, so dass die Verantwortlichen der Indians seinem Wunsch nach Vertragsauflösung nachkamen. Sowohl Mauro Seider als auch Tim Bullnheimer sollen schon am Sonntag in Miesbach ihr erstes Spiel für den EHC Königsbrunn absolvieren. Die Brunnenstädter müssen auf jeden Fall punkten, um weiter Tuchfühlung zu Platz sechs halten zu können.

Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele glaubt an die Mannschaft: „Diese Trainingswoche hatten wir ein wenig mit erkrankten Spielern zu kämpfen. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir am Wochenende wieder vollzählig sind. Das ist auch notwendig, denn drei Punkte sind Pflicht, wenn wir auch weiterhin im Kampf um Platz sechs dabei bleiben wollen. Mit unseren zwei Neuzugängen haben wir unserem Kader auch wieder deutlich mehr Tiefe verliehen, wodurch wir uns mehr Konstanz in den Spielen erhoffen.“

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