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Handball

08.11.2019

Zwei ganz unterschiedliche Aufgaben

Auf die Rückkehr des zuletzt kranken Kreisläufers Jan Wiedmer setzen die Schwabmünchner BOL-Handballer am Samstag.
Bild: Felix Dahlheim

Schwabmünchner Männer lecken Wunden und hoffen auf eine lösbare Aufgabe. Für die Damen wird’s schwieriger

Getrennte Wege gehen an diesem Wochenende die beiden ersten Mannschaften der Schwabmünchner Handballer. Während die Männer am Samstag, 9. November, um 18 Uhr in der Hans-Nebauer-Sporthalle den SC Ichenhausen empfangen, wird zeitgleich das Landesliga-Gastspiel der Frauen bei der TG Landshut angepfiffen.

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Keine Frage, der Stachel der Enttäuschung saß bei den Bezirksoberliga-Männern des TSV nach der Derbyniederlage in Bobingen sehr tief. Bereits zwei Niederlagen nach fünf Saisonspielen und die wieder einmal doch dürftige Leistung in einer zweiten Halbzeit werfen für alle Beteiligten sicher Fragen auf.

So wurde in dieser Trainingswoche viel gesprochen und konzentriert gearbeitet und gerade die vielen treuen Anhänger der Gelb-Blauen erwarten von ihren Jungs eine erkennbare „Jetzt-erst-recht“-Einstellung.

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Vielleicht nicht ganz zur falschen Zeit ist dabei das aktuelle Tabellenschlusslicht aus Ichenhausen zu Gast an der Singold. Die Westschwaben gehörten zwar nicht zu den Anwärtern auf einen der vorderen Plätze, die Bilanz von sechs Niederlagen aus sechs Spielen kommt aber doch etwas überraschend. Dennoch steckt in dieser Mannschaft sicher mehr, als die bloßen Zahlen aussagen.

Deshalb sollten die Schwabmünchner auf keinen Fall zu selbstsicher in diese Partie gehen. Das ist allerdings mit Blick auf die momentane Lage kaum zu erwarten. Ein starker Auftritt gegen Ichenhausen und ein Schulterschluss von Team, Trainern und Fans sollte das richtige Signal für die kommenden Wochen geben.

Eine fast unlösbare Aufgabe für die Landesligafrauen

Ein bisschen was von „David gegen Goliath“ hat das Gastspiel der Frauenmannschaft in Landshut. Während die heimische TG nach sechs Spieltagen noch verlustpunktfrei ist, warten die Gelb-Blauen noch auf ihr erstes echtes Erfolgserlebnis. Nach dem Remis zum Saisonauftakt in Marktoberdorf verließen die Schützlinge von Holger Hübenthal fünfmal als Verlierer das Parkett, waren dabei aber nie wirklich chancenlos.

Das wäre eigentlich der richtige Muntermacher für den Auftritt beim hohen Favoriten in Landshut, wäre da nicht die zusehends schwierigere Personallage. Zu den ohnehin bekannten Ausfällen fehlt Linksaußen Damaris Rheindt am Samstag sicher, hinter dem Einsatz von Öykü Keskin und Gabi Frommelt stehen ganz große Fragezeichen.

„Natürlich ist die Lage alles andere beneidenswert, aber das Team arbeitet im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten wirklich daran, das erforderliche Niveau und die noch fehlende Stabilität für Erfolgserlebnisse in dieser Liga zu erreichen. Dabei ist die sehr schwierige Aufgabe in Landshut sicher ein weiterer wichtiger Schritt, bevor in den nächsten Wochen dann die vorentscheidenden Duelle im Tabellenkeller auf uns zukommen“, fasst Hübenthal die Lage vor der Fahrt nach Niederbayern zusammen. (SZ)

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