Der EHC Königsbrunn konnte zwar mit einem Sieg ins Play-off-Viertelfinale gegen die Peißenberg Miners starten, verlor dann aber das zweite Spiel und musste so den Ausgleich in der Serie Best-of-Seven hinnehmen. Am Freitag geht es in der heimischen Arena in die dritte Partie, Anpfiff ist ab 20 Uhr. Das vierte Spiel findet dann am Sonntag ab 16 Uhr in Peißenberg statt, ehe es am Dienstag ab 20 Uhr zum fünften Aufeinandertreffen in Königsbrunn kommt. Was der EHC besser machen muss.
In den beiden bisherigen Spielen war Peißenberg der erwartet starke Gegner auf Augenhöhe. Vor allem die Reihe um Ryan Murphy, Dejan Vogl und Weiland Parrish war nur schwer zu verteidigen. Die schnellen Konter der Miners trafen die Königsbrunner bis ins Mark, vor allem zu jedem Drittelbeginn waren die Brunnenstädter anfällig und kassierten die meisten Gegentreffer. Auf Seiten der Königsbrunner konnten die Neuzugänge überzeugen. Johan Lorraine erzielte einen Treffer und konnte fünf Assists für sich verbuchen, Hugo Turcotte traf in den beiden Partien zweimal und legte einen weiteren Treffer auf.
Eishockey: Königsbrunn trainiert hart für den Erfolg
Vor allem in Peißenberg kassierte der EHC zu viele Strafen. In den kommenden Begegnungen gilt es nun, disziplinierter aufzutreten. Am Ende gewann immer die Mannschaft mit weniger Strafen, auch wenn die Unterzahlbilanz der Königsbrunner überdurchschnittlich gut ist. Auf der Strafbank gewinnt man eben keine Spiele, wie EHC-Coach Bobby Linke nach der Partie in Peißenberg resümierte. Auch die Passgenauigkeit der Mannschaft war gegen die Miners nur mangelhaft, der EHC blieb deutlich hinter seinen Möglichkeiten. Nun stehen drei intensive Spiele in fünf Tagen an, am Ende mag die Fitness ausschlaggebend sein.
Unter der Woche hat Coach Bobby Linke hart trainieren lassen, er glaubt an einen Erfolg seiner Mannschaft. „Wir können unsere Situation sehr gut einschätzen. Die Serie steht 1:1 und das, obwohl wir nicht gut gespielt haben. Wir stehen uns aktuell selbst im Weg, weil wir zu viele Strafen nehmen und auch unser Zusammenspiel teilweise sehr zu wünschen übrig lässt. Das Team muss sich endlich auf seine Aufgaben konzentrieren, jeden Wechsel hart arbeiten und die kleinen Jobs erledigen. Wir wissen sehr genau, wie wir die Miners schlagen können, aber wir brauchen wieder mehr Disziplin in allen Bereichen.“ (AZ)
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