Mit Gegnern wie der Zweitvertretung der Münchner Löwen und deren Bayernliga-Co-Spitzenreiter TSV Landsberg, sowie den Regionalligisten FC Memmingen und Schwaben Augsburg hat sich der TSV Schwabmünchen für die Vorbereitung der zweiten Saisonhälfte ein paar harte Brocken ausgesucht. Mit Gegnern auf Topniveau wollte der Landesliga-Spitzenreiter die Anforderungen hochhalten.
Dass die Chancen auf Siege eher gering waren, war auch im Vorfeld einkalkuliert. Am Ende dieser vier Partien lässt sich bilanzieren, dass sich die Schwabmünchner gut verkauft haben. Als einziges Manko kann man anführen, dass es nur im letzten Test gegen die vier Topteams zu einem Treffer gereicht hat. Trotzdem waren die Leistungen der Schwarz-Weißen nicht schlecht.
Schwaben mit starken Druckphasen
Im letzten Test gegen ein Topteam, am Samstag gegen Schwaben Augsburg, unterlagen die Schwabmünchner mit 1:4. Die Gäste aus der Fuggerstadt begannen die Partie bestimmend und setzten die Hausherren gehörig unter Druck. Schwabmünchen war noch nicht richtig sortiert, da lagen sie schon zurück. Die Violetten hatten zu viel Platz und Maximilian Heiß konnte per Kopf vollenden. Das Regionalliga-Schlusslicht ließ auch nach der Führung nicht nach und bestimmte das Spiel. Erst nach einer guten Viertelstunde konnten die Schwabmünchner mehr zum Geschehen auf dem Platz beisteuern.
Trotzdem kam der Ausgleich durch Richard Gumpinger etwas überraschend. Nachdem sein erster Treffer kurz zuvor wegen Handspiels noch zurückgenommen worden war, nutzte der Torjäger nur wenig später einen schlechten Querpass der Augsburger Abwehr aus und vollstreckte eiskalt. Der Treffer sorgte für einen Bruch im Spiel der Gäste und Schwabmünchen war in der Partie. Erst in den Minuten vor der Pause folgte die nächste starke Phase der Gäste, die jedoch ohne Konsequenzen für das Ergebnis blieb.
Doppelschlag sorgt für klare Verhältnisse
Nach dem Seitenwechsel ging es schnell. Die Violetten gaben von Beginn an kräftig Gas und innerhalb von sechs Minuten stellten Heiß (48.) und Keereerom (54.) auf 1:3. In der Folge verflachte das Spiel zusehends, was auch am immer rutschiger werdenden Untergrund lag. Kurz vor dem Ende sorgte Mourice Ebeling für den 1:4-Endstand.
Am kommenden Samstag testen die Schwabmünchner ab 14 Uhr gegen den Bezirksligisten Ecknach, ehe am Sonntag (14 Uhr) das Pokalspiel gegen Stätzling ansteht. Beide Spiele finden in Schwabmünchen statt.
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