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Springreiten in Königsbrunn: Turnier auf dem Fohlenhof

Reitsport

Springreitturnier in Königsbrunn: Das ist bei den Wettbewerben auf dem Fohlenhof geboten

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    An drei Tagen finden auf dem Fohlenhof in Königsbrunn Springreitwettbewerbe statt. Auch viele heimische Reiterinnen und Reiter sind am Start.
    An drei Tagen finden auf dem Fohlenhof in Königsbrunn Springreitwettbewerbe statt. Auch viele heimische Reiterinnen und Reiter sind am Start. Foto: Britta Schaller

    Drei Tage Springsport boten uf dem Königsbrunner Fohlenhof ein abwechslungsreiches und hochklassiges Programm. Zahlreiche pferdebegeisterte Zuschauer – Züchter, Familien und Kinder – strömten auf das Gut im Süden der Brunnenstadt. Vom Pony-Führzügelwettbewerb für die Jüngsten bis zum Springen der schweren Klasse - bei Springreitturnier auf dem Königsbrunner Fohlenhof war einiges geboten. Einer der Höhepunkte war die Qualifikation zum Schwaben-Cup mit zwei Springen der Klassen A und L.

    Die besten Bilder vom Springreiten auf dem Fohlenhof in Königsbrunn

    An drei Tagen finden auf dem Fohlenhof in Königsbrunn Springreitwettbewerbe statt. Auch viele heimische Reiterinnen und Reiter sind am Start. Die besten Bilder.
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    An drei Tagen finden auf dem Fohlenhof in Königsbrunn Springreitwettbewerbe statt. Auch viele heimische Reiterinnen und Reiter sind am Start. Die besten Bilder.

    Springreiten in Königsbrunn: Spannung auf dem Fohlenhof

    Am Freitag eröffneten die Springpferdeprüfungen das Turnier. Hier bewerteten die Richter nicht Fehler und Zeit, sondern die Qualität und das Potenzial der jungen Pferde. Am Samstag folgten die beiden Qualifikationsspringen der Klassen A und L zum Schwaben-Cup. Im anspruchsvollen Parcours der Klasse A siegte Sophia Nachbar vom Augsburger PSV mit ihrer siebenjährigen Stute Chimonti in fehlerfreien 58,02 Sekunden. Im anschließenden Springen der Klasse L triumphierte Melanie Held vom LRFV Massenhausen mit ihrer Stute Picea.

    Bejubelt vom Publikum zeigte der Reiternachwuchs in der Führzügel-Klasse sein Können
    Bejubelt vom Publikum zeigte der Reiternachwuchs in der Führzügel-Klasse sein Können Foto: Britta Schaller

    Eine Springpferdeprüfung der Klasse M* sowie Springprüfungen der Klasse M* und M** zogen ebenfalls viele Zuschauer an. In der Springpferdeprüfung setzte sich die siebenjährige Stute H.B. Camina unter Marie-Theres Schilling aus Babenhausen souverän durch. Ihre Vereinskollegin Mira Münz gewann die folgende M*-Springprüfung. In der Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse M**, bei der die Reiter nach einem fehlerfreien Normalparcours direkt in die zweite Phase starten, holte Leo Renner vom SRC Fünfseenland mit dem neunjährigen Wallach Duc de l’Imperméable den Sieg. Der 21-Jährige, eines der größten Talente im deutschen Springsport, blieb in beiden Phasen fehlerfrei.

    Der Sonntag begann mit einem Springen der Klasse E für Nachwuchsreiter. Fiona Steber aus Edelstetten gewann mit ihrer Stute Quinta die Prüfung. Es folgten Springen der Klassen A und L, bei denen Hindernisse von 100 und 115 Zentimetern zu überwinden waren. Zwei Punktespringprüfungen der Klassen M* und M** füllten die Ränge auf dem Fohlenhof. Marina König vom RV Karlsfeld siegte in der M*-Prüfung mit ihrer 13-jährigen Stute Camira mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,03 Sekunden. In der M**-Prüfung setzte sich Emma Viktoria Spiess von der TSG Brunnenmühle Dasing mit der Warmblutstute Villinosa durch und sicherte sich die Siegerschleife.

    Fohlenhof Königsbrunn: Führzügel-Wettbewerb kommt gut an

    Vor dem Höhepunkt des Turniers hatten die jüngsten Teilnehmer ihren großen Auftritt im Pony-Führzügel-Wettbewerb. Diese Einsteigerprüfung für Kinder von drei bis zehn Jahren verlangt Übungen in Schritt und Trab, während ein Erwachsener das Pony führt. Unter den wachsamen Augen der Richter Jürgen und Christina Strauß absolvierten die vier jungen Damen ihre Aufgaben in korrekter Turnierkleidung. Der Applaus des Publikums begleitete sie bei der Ehrenrunde, nachdem sie ihre Schleifen und Preise entgegengenommen hatten.

    Den Abschluss bildete das S*-Springen über 1,40 Meter Hindernisse mit 25 Startern. Bei herrlichem Wetter war diese Prüfung ein Publikumsmagnet. Charlotte Fink aus Jettingen triumphierte bei ihrem ersten Start in der schweren Klasse. Mit ihrem 16-jährigen Wallach Stallone Gold bewältigte sie den Parcours mit 15 Hindernissen fehlerfrei in 72,84 Sekunden. Leo Renner, der ebenfalls eine makellose Runde zeigte, belegte mit 74,11 Sekunden den zweiten Platz. Für seinen besonderen Umgang mit dem 15-jährigen Hannoveraner Wallach Ludwig erhielt er zudem einen Sonderpreis aus der Hand von Richter Jürgen Strauß. Sebastian Honold von der RSG Dettinger Alb wurde mit 75,04 Sekunden Dritter. Insgesamt blieben nur fünf Paare in diesem anspruchsvollen Parcours fehlerfrei.

    Gleich siegreich bei ihrem ersten Start in der schweren Klasse – Charlotte Fink meisterte den Parcours in Bestzeit
    Gleich siegreich bei ihrem ersten Start in der schweren Klasse – Charlotte Fink meisterte den Parcours in Bestzeit Foto: Britta Schaller
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