Straßenverkehr erschwert Alltag in Langerringen nach Umleitung Schwabmünchen
Langerringen
Wegen Baustelle: Langerringer klagen über Straßenverkehr
Durch eine Baustelle zwischen Hiltenfingen und Schwabmünchen wählen viele Autofahrer die Ausweichroute über Langerringen. Die Folgen sind beschädigte Straßenränder und neue Verkehrsmaßnahmen.
Gerade beim Abfluss des Verkehrs von der Hiltenfinger- auf die Augsburger Straße kommt es zu merklichen Rückstaus. „Nach wenigen Tagen war das Bankett schon beschädigt, und die Sanierungskosten bleiben an uns hängen“, erklärte Bürgermeister Knoll. Als erste Maßnahme wurde nun die Strecke nun für Lastwagen über 7,5 Tonnen gesperrt. Auch in Gennach führt der Umleitungsverkehr zu einem merklich höheren Verkehrsaufkommen. Knoll räumte ein, dass die Möglichkeiten begrenzt seien: „Es ist schwer, es allen recht zu machen. Wir können nur hoffen, dass die Bauarbeiten schnell abgeschlossen sind.“ Zusätzlich aufgestellte Halteverbotsschilder sollen für etwas Entlastung im Rückstau sorgen.
Der Haushalt für das kommenden Jahre ist beschlossen
In der jüngsten Ratssitzung wurden auch der Haushalt für das laufende Jahr beschlossen. Er umfasst 15,4 Millionen Euro. Neue Kredite für Investitionen oder Fördermaßnahmen sind nicht geplant. Stattdessen sieht der Vermögenshaushalt eine Tilgung von Krediten in Höhe von 500.000 Euro vor. Ein großer Kostenfaktor, der alle Kommunen im Landkreis Augsburg betrifft, ist die um 1,5 Punkte gestiegene Kreisumlage. Insgesamt 50,5 Prozent der Einnahmen aus Steuern und Schlüsselzuweisungen gehen an den Landkreis.
Bauvoranfragen finden keine Zustimmung im Gremium
Zwei Bauvoranfragen lehnte der Gemeinderat in der vorgelegten Form ab. Der geplante Neubau einer Wohnanlage mit zwei Mehrfamilienhäusern und Tiefgarage an der Buchloer Straße fand keine Zustimmung. Vorgesehen sind zwei dreistöckige Gebäude, wobei das oberste Geschoss das Dachgeschoss ist, mit sechs und acht Wohnungen sowie 16 Tiefgaragenstellplätzen. Weitere Stellplätze sollen oberirdisch entstehen. Die Bebauung wäre mit dem sogenannten Bauturbo möglich. Auf dem Grundstück steht derzeit ein kleines Siedlungshaus, das abgerissen werden soll. Doch Größe, Ausrichtung und Kubatur der geplanten Anlage passen nicht in die Umgebung. Daher verweigerte der Gemeinderat seine Zustimmung.
Auf diesem Grundstück sollen nach dem Willen der Bauherren zwei Mehrfamilienhäuser entstehen. Das alte Häuschen soll weichen. Doch in der geplanten Form stimmt der Gemeinderat dem Vorhaben nicht zuFoto: Britta Schaller
Die zweite Bauvoranfrage betrifft eine Lagerhalle mit Büro und Wohnung im Gewerbegebiet Am Römergut. Das dreigeschossige Gebäude soll 14,7 Meter hoch werden. Halle, Fluchttreppe und Aufzug überschreiten jedoch die Baugrenzen. Diese Abweichungen hält die Gemeinde für so gravierend, dass sie das Einvernehmen verweigert. In beiden Fällen will die Gemeinde mit den Bauherren nach Alternativen suchen.
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