Schmuckstück der Gemeinde: das Lagerhaus Walkertshofen.Foto: Karin Marz
Christoph Endres bewirbt sich für das Bürgermeisteramt in Walkertshofen.Foto: Sammlung Endres
Warum sind Sie der richtige Mann für das Amt?
CHRISTOPH ENDRES: Ich stehe für Bodenständigkeit, Verlässlichkeit und Dialogbereitschaft. Mir ist es wichtig, zuzuhören, unterschiedliche Interessen sorgfältig abzuwägen und Entscheidungen sachlich, transparent und nachvollziehbar zu treffen. Als Bürgermeister möchte ich gemeinsam mit Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft Verantwortung übernehmen und unsere Gemeinde pragmatisch sowie verlässlich weiterentwickeln.
Was wollen Sie in der Gemeinde verändern?
ENDRES: Das digitale Zeitalter ist längst angebrochen. Bürgerinnen und Bürger sollen besser und frühzeitiger über laufende Projekte informiert werden – und zwar nicht nur über das Amtsblatt. Ich möchte die Kommunikation moderner, verständlicher und bürgernäher gestalten. Gleichzeitig geht es mir darum, die Lebensqualität in unserer Gemeinde dauerhaft zu sichern: durch die Stärkung des Ehrenamts, eine geordnete und nachhaltige Ortsentwicklung sowie klare und nachvollziehbare Entscheidungen.
Die finanzielle Lage der Gemeinde ist schwierig. Wo könnte gespart werden?
ENDRES: Einsparungen dürfen nicht zulasten von Pflichtaufgaben oder der sozialen Infrastruktur gehen. Jede Ausgabe muss kritisch hinterfragt werden. Fördermittel, interkommunale Kooperationen und eine vorausschauende Planung müssen konsequenter und effizienter genutzt werden.
Alt und Jung im Fokus
Welche Gruppierung braucht mehr Aufmerksamkeit?
ENDRES: Familien und junge Menschen brauchen gute Rahmenbedingungen, Perspektiven und Mitsprachmöglichkeiten, damit sie sich im Ort wohlfühlen und bleiben. Gleichzeitig müssen Seniorinnen und Senioren durch passende Angebote unterstützt werden. Ebenso brauchen unsere Vereine besondere Aufmerksamkeit – sie sind eine der tragenden Stützen des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde. Aktuell sehe ich besonderen Handlungsbedarf bei der Mittagsbetreuung an der Grundschule. Ab 2026 besteht ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung – dafür müssen rechtzeitig gute und verlässliche Rahmenbedingungen für unsere Kinder geschaffen werden.
Windenergie mit Verstand und Augenmaß
Wie stehen Sie zur Windkraft vor der eigenen Haustüre?
Ich befürworte die Energiewende, aber mit Verstand und Augenmaß. Der gesetzliche Rahmen lässt den Kommunen nur begrenzte Spielräume. Umso wichtiger ist es, dass Entscheidungen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg getroffen werden. Transparenz, frühzeitige Bürgerbeteiligung, faire Abstände sowie der Schutz von Natur und Landschaft sind für mich entscheidend, um Akzeptanz zu schaffen.
Steckbrief: Christoph Endres
Alter: 40 Jahre
Aufgewachsen: in Walkertshofen
Wohnort: Walkertshofen
Familienstand: Verheiratet
Kinder: 2 Jungs
Ausbildung/Beruf: Maler/Lackierermeister sowie Energieberater
Hobbys: Fischen, Imkern
Politische Ämter: Gemeinderat Walkertshofen
Ehrenämter: Vorsitzender TSV Walkertshofen
Entspannung finde ich: In der Natur, beim Fischen und beim Imkern
BOB: Bürgermeistkandidaten-Frage-Antwort-Stück, diesmal Christoph Endres Walkertshofen; Achtung; Kopfbild fehlt noch
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