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Faktencheck Augsburg checkt´s: Video von Bad Bunny beim Superbowl 2026 ist KI-generiert

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Video von Bad-Bunny-Auftritt ist KI-generiert

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    Bad Bunny bei seinem Auftritt in der Halbzeitpause des Super Bowl in Santa Clara bei San Francisco. (Archivbild)
    Bad Bunny bei seinem Auftritt in der Halbzeitpause des Super Bowl in Santa Clara bei San Francisco. (Archivbild) Foto: Brynn Anderson/AP/dpa/Archiv

    Ein Video soll den puerto-ricanischen Musiker Bad Bunny bei der Halbzeitshow des Super Bowls LX am 8. Februar 2026 zeigen. Er steht in einem Stadion, trägt ein rosafarbenes Kleid mit der Aufschrift „ICE OUT“ und singt vor Zuschauerrängen. Doch hat auch dieser Auftritt von Bad Bunny so stattgefunden?

    Bewertung

    Bad Bunny trat zwar beim Super Bowl 2026 auf, das kursierende Video wurde jedoch mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

    Fakten

    Der Latin-Pop-Star war tatsächlich Teil der Halbzeitshow des Super Bowls LX. Medienberichte sowie Videoaufnahmen zeigen jedoch ein völlig anderes Bühnenbild, andere Kleidung und eine aufwendig inszenierte Performance. Im manipulierten Video weichen mehrere Details vom echten Auftritt ab:

    • Bad Bunny trug andere Kleidung. Ein rosafarbenes Kleid mit der Aufschrift „ICE OUT“ ist auf echten Aufnahmen nicht zu sehen.
    • Bühnenbild und Inszenierung unterscheiden sich deutlich.
    • Frisur und Bart des dargestellten Mannes stimmen nicht mit dem Erscheinungsbild des Künstlers überein.
    • Stadionaufnahmen des echten Auftritts zeigen deutlich mehr Zuschauer als im viralen Clip.

    Die Aufschrift „ICE OUT“ spielt offenbar auf Bad Bunnys Auftritt bei den Grammy Awards 2026 an. In seiner Dankesrede kritisierte er die US-Einwanderungsbehörde ICE mit dem Ausruf „Ice out!“. Der Musiker gehört zu den prominentesten Kritikern der Politik von Donald Trump.

    In sozialen Netzwerken kursieren immer wieder manipulierte oder irreführende Inhalte, die ihn diskreditieren sollen. Dazu zählen etwa Videos, die suggerieren, er singe mit Autotune oder habe bei einem Auftritt die US-Flagge verbrannt.

    (Stand: 13.2.2026)

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    Haben auch Sie einen Sachverhalt, den man einmal unter die Lupe nehmen sollte? Ein Foto, Video oder eine Aussage, die geprüft werden sollte? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht an die dpa-Faktenchecker unter 0160 3476409 via WhatsApp (Keine Gewähr für die Bearbeitung).

    Transparenzhinweis

    Das Projekt „Augsburg checkt‘s“ erfolgt in gemeinsamer Zusammenarbeit der Stadt Augsburg, den Stadtwerken Augsburg, der Augsburger Allgemeinen und der Deutschen Presseagentur. Stadt und Stadtwerke stellen Gebäude, Liegenschaften sowie Fahrzeuge für die Initiative zur Verfügung. Auf Inhalte haben sie keinen Einfluss. Die Faktenchecks wurden von der Deutschen Presseagentur recherchiert und werden über die Augsburger Allgemeine publiziert. 

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