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Umfrage

17.05.2019

Union und SPD drohen bei der Europawahl hohe Verluste

Das EU-Parlament wird zwischen dem 23. und 26. Mai neu gewählt, in Deutschland am 26. Mai.
Bild: Boris Roessler, dpa

Exklusiv Eine gute Woche vor der Europawahl prognostiziert unsere Umfrage verheerende Werte für Union und SPD. Freuen dürfen sich hingegen die Grünen.

Eine gute Woche vor der Europawahl zeichnen sich für Union und SPD herbe Verluste ab. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für unsere Redaktion erklären 29,6 Prozent der Befragten, sie würden CDU/CSU wählen, wenn am Sonntag Europawahl wäre. 2014 holten die Schwesterparteien noch 35,3 Prozent. Noch schlechter sind die Aussichten für die SPD: Die Sozialdemokraten bekämen nur noch 17,2 Prozent der Wählerstimmen (2014: 27,3 Prozent).

 

Freuen dürfen sich die Grünen, die laut der Umfrage mit 19 Prozent der Stimmen ihr Ergebnis von 2014 fast verdoppeln könnten (2014: 10,7 Prozent). Auch die FDP könnte in diesem Jahr mehr Stimmanteile holen als 2014: Die Umfrage sieht die Partei bei 7,0 Prozent.

Leichte Verluste gäbe es bei der Linken: Von 7,4 Prozent der Stimmen im Jahr 2014 sinkt deren Ergebnis in der Umfrage nun auf 6,5 Prozent. Die AfD, die 2014 mit 7,1 Prozent erstmals ins Europaparlament einzog, könnte auf 11,4 Prozent der Wählerstimmen kommen.

Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung der deutschen Bevölkerung gewichtet. Für die Frage wurden die Antworten von 5056 Teilnehmern aus Deutschland berücksichtigt. Der statistische Fehler liegt bei 2,5 Prozent. Der Befragungszeitraum war vom 9. bis 16. Mai 2019.

 

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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