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Umfrage
14.12.2021

Mehrheit für seltenere Talkshow-Auftritte von Lauterbach

Während der Corona-Pandemie war Gesundheitsminister Karl Lauterbach bislang allgegenwärtig in TV-Talkshows – so wie hier bei Maybrit Illner.
Foto: Svea Pietschmann, ZDF/dpa

Exklusiv Seit Beginn der Corona-Pandemie steht in Talkshows kaum jemand häufiger Rede und Antwort als Karl Lauterbach. Als Minister sollte er das ändern, wünscht sich eine Mehrheit der Deutschen.

Mehr regieren, weniger talken: 54 Prozent der Deutschen wünschen sich, dass Karl Lauterbach als Bundesgesundheitsminister künftig seltener in Talkshows auftritt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für unsere Redaktion. Knapp vier von zehn finden sogar, der SPD-Politiker sollte nun "auf jeden Fall" kürzertreten, was Talkshows betrifft. 28 Prozent der Befragten hätten jedoch nichts dagegen, wenn der Gesundheitsexperte weiterhin im TV stark präsent ist. Der Rest ist unentschlossen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie war wohl niemand häufiger in TV-Talkshows zu Gast als der SPD-Politiker und neue Gesundheitsminister. Mit seinen Auftritten polarisiert der 58-Jährige. Erst am vergangenen Sonntag war Lauterbach zu Gast in einer TV-Talkshow – diesmal bei Anne Will im Ersten.

Wählerinnen und Wähler der Grünen sehen Lauterbach gerne in Talkshows

Wenig Probleme mit seinen zahlreichen TV-Auftritten haben offenbar die Wählerinnen und Wähler der Grünen: 41 Prozent würden ihn sich auch als Bundesgesundheitsminister in Talkshows ansehen. Im Lager seiner eigenen Partei sind es immerhin 37 Prozent.

Ganz anders ist das Stimmungsbild unter Sympathisantinnen und Sympathisanten der AfD. Mehr als acht von zehn befragten AfD-Wäherlinnen und -Wählern wollen Lauterbach jetzt, da er Gesundheitsminister ist, nicht mehr so häufig in Talkshows sehen.

 

Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzerinnen und -nutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung von Deutschlands Bevölkerung gewichtet. Für die Frage "Sollte Karl Lauterbach (SPD) als neuer Gesundheitsminister zukünftig weniger in TV-Talkshows auftreten als bisher?" wurden im Zeitraum vom 10.12.2021 bis 13.12.2021 die Antworten von 5003 Teilnehmenden aus Deutschland berücksichtigt. Der statistische Fehler liegt bei 2,5 Prozent.

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14.12.2021

Es ist schon interessant, um was sich manche so Gedanken machen, nämlich um die Talkshowfrequenz von Lauterbach... :-) . Bosbach brauchte doch einen würdigen Nachfolger.

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14.12.2021

Ich habe es als sehr Richtig und wichtig gefunden, das Herr Lauterbach unser neuer Gesundheitsminister geworden ist. Ich glaube an seine Ehrlichkeit und das er sich für einiges in Gesundheitswesen einsetzen wird wird als sein Vorgänger Spahn. Man sollte die Regierung auch mal arbeiten lassen und nicht schon alles schlecht Reden, erst eine Woche im Amt! Warum wurde die CDU abgewählt? Weil sie sich selbst im Weg gestanden haben und nichts mehr vorwärts ging. Die Bürger haben von Anfang an gesagt, dass sie Herrn Laschet als Kanzlerkandidat nicht wollten, aber auf die Bürger hörte man nicht und das war Fatal für die Union. Ich würde sagen, selbst Schuld, Zwei mal CDU Vorsitzt gewählt das waren falsche Kandidaten war so Überflüssig, nichts aus den Fehlern der SPD gelernt, sogar noch schlechter gewesen denn Herr Merz hättet Ihr schon viel Früher haben können.

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14.12.2021

Imfgegner und Coronaleugner kommen aus Wählerkreisen von AfD und FDP. Diese wollen Lauterbach nicht, weil er die Wahrheit spircht, und die ist oft unangenehm. Wollen wir wirklich lieber Alice Weidel oder Christian Lindner, die sich im Wahlkampf gegen jegliche Maß- nahmen wendeten? Lindner und die FDP haben, jetzt mit an der Regierung, um 180 ° gewendet, wieder einmal. Im übrigen teile ich die Umfrageergebnisse, wonach eine Mehrheit der Ampel keine lange Lebenszeit vorausgesagt wird. Zu weit auseinander liegen die Vorstellungen von Grünen ( Ökophantasten ) und FDP ( Marktradikale ) in Gerechtigkeitsfragen. Grüne wollen
eine Kindergrundsicherung und die FDP wehrt sich gegen Steuererhöhungen für Millionäre und Großerben. Soziale Gerechtigkeit
könnte es nur mit Rot-Grün-Rot geben.

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