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Nationalmannschaft
26.11.2022

Kein Spieler bei PK: DFB verstößt mit Entscheidung gegen FIFA-Regeln

Bereitet das DFB-Team auf die wichtige Partie gegen Spanien vor: Bundestrainer Hansi Flick. Nun wird er alleine auf der Pressekonferenz Rede und Antwort stehen, ohne seine Mannschaft.
Foto: Federico Gambarini, dpa

Kein einziger Spieler wird bei der Pressekonferenz vor dem Spanien-Spiel dabei sein. So will es der DFB - und verstößt so auch gegen die WM-Regeln, wie auch schon 2010, als Bundestrainer Löw der Konferenz einfach fernblieb.

Es ist kein Novum in der jüngsten deutschen Fußball-Sportgeschichte, dass die Teilnahme an der Pressekonferenz in einzelnen Fällen mitunter nicht so ernst genommen wird. Am kommenden Sonntag steht das richtungsweisende WM-Gruppenspiel gegen Spanien an. Bundestrainer Hansi Flick begründet den offensichtlichen Verstoß gegen die FIFA-Regularien mit der Fokussierung aufs Sportliche. Bereits 2010 schwänzte der damalige Bundestrainer Joachim Löw die Pressekonferenz, die eigentlich ein regulärer Bestandteil des Spielablaufs ist und auch für eingefleischte Fußballfans, sowie für die allgemeine Öffentlichkeit eine nicht unerhebliche Bedeutung hat.

Löw schickte beim Turnier in Südafrika bei der Medienrunde vor dem WM-Achtelfinale gegen England (4:1) Torwarttrainer Andreas Köpke vor. Damals begründete der DFB dieses Vorgehen durch die kurzfristige Verlegung des Abschlusstrainings in ein anderes Stadion. Löw hätte die Einheit nicht bis zum Ende verfolgen können, um rechtzeitig bei der Pressekonferenz zu sein. Eine FIFA-Strafe zog das Verhalten damals entgegen der festgesetzten Regel allerdings nicht nach sich.

Vorbereitungsabend für entscheidendes WM-Gruppenspiel gegen Spanien geht laut Flick vor

Immerhin geht Flick etwas anders vor, als vor zwölf Jahren noch Löw, der sich damals offensichtlich vor den Fragen drückte. "Wir wollten keinem Spieler zumuten, hier so lange herzufahren, es sind insgesamt fast drei Stunden. Morgen ist ein ganz wichtiges Spiel für uns, da habe ich gesagt: Ich mache es alleine", sagte Flick auf der Pressekonferenz am Samstag im internationalen Medienzentrum in Doha: "Die Spieler sollen sich in dieser wichtigen Phase auf das Training vorbereiten, das wir heute Abend noch haben." Das Abschlusstraining der DFB-Auswahl ist in Al-Shamal unweit des Teamhotels angesetzt.

Deshalb saß Flick einen Tag vor dem richtungsweisenden zweiten WM-Gruppenspiel am Sonntag, das um 20.00 Uhr unserer Zeit im ZDF und bei MagentaITV übertragen wird, gegen Spanien allein auf dem Podium der Pressekonferenz. Das könnte Konsequenzen haben: Eine Geldstrafe seitens des Weltverbandes FIFA ist möglich, laut FIFA-Regularien sind die WM-Teams am Vortag des Spiels zu einer Pressekonferenz mit Cheftrainer und einem Spieler verpflichtet. 

Verpflichtung zur Pressekonferenz in Turnierordnung festgehalten

Diese FIFA-Regularien sind fest verankert in der entsprechenden Ordnung: Die Regel über die Teilnahme an der Pressekonferenz am Vortag des Spiels ist in Artikel 44 der Turnierordnung festgehalten. Sie wurde den antretenden Mannschaften in einem Rundschreiben nochmals im Detail übermittelt, wie die FIFA am Samstag der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

Die DFB-Auswahl beim Training in Al-Shamal. Ihr deutsches Teamquartier und Trainingsgelände liegt mehrere Stunden vom Medienzentrum entfernt.
Foto: Christian Charisius, dpa

Für das Fernbleiben könnten auch zeitlich-logistische Gründe eine Rolle spielen. In Katar hatte der DFB gehofft, die Abschluss-Pressekonferenz in seinem Medienzentrum in Al-Shamal unweit des Teamhotels abhalten zu können. Die FIFA veranstaltet alle finalen Medienrunden aber in Doha und beharrte nun auf ein Erscheinen der DFB-Delegation. 

Medienzentrum weit vom Teamquartier entfernt

Das Medienzentrum in der Hauptstadt, das für die Pressekonferenzen vorgesehen ist, liegt mehr als 100 Kilometer vom deutschen Teamquartier und Trainingsgelände ganz im Norden Katars entfernt. Die Erwartungen an den erfolgreichen Ausgang des WM-Gruppenspiels sind hoch: Bei einer Niederlage gegen Spanien am Sonntag droht Deutschland das Aus nach der Vorrunde.

Die Entscheidung, nicht an der Pressekonferenz teilzunehmen, galt dabei nicht für zurückliegende Spiele der deutschen Mannschaft bei der WM. An der Pressekonferenz vor dem WM-Auftakt gegen Japan (1:2) hatte am Dienstag neben Flick noch Joshua Kimmich als Spieler teilgenommen. Da die Partie aber in Doha stattfand, war der gesamte DFB-Tross bereits einen Tag zuvor in die Hauptstadt gereist. Diesmal wird die Nationalmannschaft erst am Spieltag zum etwa 70 Kilometer vom WM-Quartier entfernten Al-Bait Stadion in Al-Chaur fahren.

Offene Kritik und viel Konfliktpotenzial hatte sich bereits vor dem Start der WM abgezeichnet. Die bisherige Handhabung während der WM bestätigt die vorab geäußerten Vermutungen, etwa zum Verbot von Symbolen, welche die LGBTQ-Bewegung unterstützen oder allgemein für freie Liebe stehen. Zum Wochenanfang hatte das FIFA-Verbot der One Love-Kapitänsbinde, die Kapitän Manuel Neuer bei der WM nicht tragen darf, für einen großen Konflikt zwischen DFB und Weltverband gesorgt. (dpa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

26.11.2022

Wenn sich nicht die FIFA an ihre aufgestellten Regeln hält - warum sollten das dann andere tun?
Ich wäre nach dem ersten Affront mit den anderen sechs Mannschaften ganz einfach abgereist und hätte ein kleineres Turnier veranstaltet

26.11.2022

Die Deutsche Fußballnationalmannschaft scheint mental der WM 2022 nicht gewachsen zu sein.
Wenn noch nicht mal ein Spieler zur PK erscheinen kann, weil die Angst besteht die Trainingsvorbereitung könnte darunter leiden, ist der Stern schon am sinken. Was für ein großes Theater des DFB. Das Stück: "Wir stehen zu unsern Werten" wird morgen gespielt.

26.11.2022

Uns Deutschen muss man wohl immer wieder eine Extra Wurst braten!

26.11.2022

Die Gefahr zu groß, dass ein Spieler "Tacheles" geredet hätte.

26.11.2022

Glaube ich weniger. Der DFB ist einfach stur und fordert die FiFa zu einem Duell heraus. Eigentlich kann sich nur einer eine blutige Nase holen.