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Lehrstellenoffensive

23.03.2017

Dresscode und Umgangsformen: So meistern Azubis die ersten Tage

Eine gemusterte Krawatte eignet sich nicht: Für einen Ball sollte man nach einer schwarzen greifen.
Bild: Tobias Hase (dpa)

Mit Beginn der Ausbildung ist die Aufregung bei vielen Jugendlichen groß. Doch oft helfen schon Kleinigkeiten, damit der Berufsstart gelingt.

Kein Hunger auf das Frühstück, das Herz schlägt schneller: Der erste Arbeitstag in einem Betrieb sorgt besonders bei vielen Auszubildenden für Aufregung. Und doch soll bei den neuen Kollegen ein guter erster Eindruck entstehen. Wir zeigen, wie das gelingt.

Dresscode klären

Bereits vor dem ersten Tag sollten Neulinge den Dresscode in dem Betrieb kennen. Oft zeigt sich schon beim Bewerbungsgespräch, was die Kollegen tragen. Laut einer Sprecherin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (IHK) gilt im Zweifel: "Am Anfang lieber overdressed, als underdressed. Dann kann man sein Outfit am zweiten Tag korrigieren."

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Ansonsten ist es ratsam, vorher telefonisch nach der Kleiderordnung zu fragen. Laut der IHK-Sprecherin sollten Schulabgänger ein freundliches, offenes, aber auch zurückhaltendes Verhalten an den Tag legen - nassforsches Verhalten sei gerade an den ersten Tagen unangebracht.

Umgangsformen beobachten

Das Verhalten zwischen Zurückhaltung und Eigeninitiative kann eine Gratwanderung sein. Jugendliche sollten gerade in den ersten Tagen die Umgangsformen der Kollegen untereinander beoachten. Allerdings: Selbst wenn sich alle freundlich und locker geben, heißt das laut einem Verdi-Sprecher nicht, dass man sich als Azubi auch so verhalten soll. Manchmal gebe es in Unternehmen versteckte Hierarchien, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind.

Interesse signalisieren

Viele Informationen, viele neue Gesichter: Grundsätzlich empfehlen Experten, am Anfang viel mitzuschreiben. Das signalisiert Interesse und dient als Gedächtnisstütze. Bei aller freundlichen Zurückhaltung sollten Azubis aber auch um ihre Rechte wissen: Sie sollten einen Ausbilungsvertrag und einen betrieblichen Ausbildungsplan bekommen. Der Ausbildungsvertrag beinhaltet Angaben über die Probezeit, die Vergütung, den Urlaub, teilweise auch Regelungen zu Arbeits- und Schutzkleidung.

Fragen stellen

Auf keinen Fall dürfen sich Auszubildende davor scheuen, Fragen zu stellen. Als Neulinge können sie noch nicht "alles" wissen. Im Gegenteil: Wer Informationen nur gelangweilt zur Kenntnis nimmt, ohne nachzuhaken, wirkt schnell desinteressiert. dpa/axhe

Hürden sind dazu da, überwunden zu werden. Das gilt gerade auch beim Berufseinstieg. Mit der Lehrstellenoffensive unserer Zeitung wollen wir junge Menschen auf dem Weg in den Beruf unterstützen. Es ist eine gemeinsame Aktion mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben, der Handwerkskammer für Schwaben sowie den Arbeitsagenturen der Region. Alle Informationen zur Lehrstellenoffensive gibt es unter www.leo-bayern.de.

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