Road to Tokyo

Am 23. Juli wird im japanischen Tokio das Olympische Feuer entzündet. Das ist der Plan. Die Corona-Pandemie hat allerdings schon dafür gesorgt, dass die Sommerspiele aus dem vergangenen in diesen Sommer verschoben wurden. Und noch ist nicht sicher, ob der neue Termin gehalten werden kann – auch wenn das IOC alles daran setzt, die Bedenken zu zerstreuen. Für die Sportler macht es diese ständige Ungewissheit nicht einfacher, sich durch die tägliche Schinderei im Training zu kämpfen.

Eine Kanutin und ein Schwimmer trainieren für Olympia

An dieser Stelle wollen wir zwei Spitzensportler auf ihrem Weg nach Tokio begleiten. Die Kanutin Ricarda Funk, die in Augsburg lebt, und der Schwimmer Marius Kusch, dessen Eltern in Marktoberdorf wohnen, sind bereits qualifiziert. Funk trainiert die meiste Zeit in Augsburg auf dem Eiskanal, Kusch hat sich einer internationalen Trainingsgruppe in San Diego (USA) angeschlossen und zieht dort seine Bahnen unter der kalifornischen Sonne an der Pazifikküste, nur ein paar Kilometer von der mexikanischen Grenze entfernt.

Die Athleten lassen uns an ihrem Leben teilhaben

Beide lassen uns in den kommenden Wochen und Monaten an ihrem Leben teilhaben. Sie versorgen uns mit Bildern und Videos, und sie schreiben regelmäßig Beiträge in einer Art Tagebuch. Darin gewähren sie uns Einblicke in den Alltag von Weltklasse-Athleten. Wie sieht das Training aus? Wie viel Freizeit gibt es? Wie motivieren sie sich? Welche Ziele treiben sie an? Wie viel nehmen sie auf sich, um bei Olympischen Spielen an den Start gehen zu dürfen? Wie gehen sie mit Zweifeln um? Dürfen Spitzensportler auch mal feiern?

All diese Fragen wollen wir im Laufe der Zeit beantworten. Aber natürlich gibt es noch viel mehr Geschichten, die wir erzählen wollen. Wer Fragen an die beiden Sportler hat, kann uns diese gerne per Mail an sport@augsburger-allgemeine.de schicken.

Marius Kusch bereitet sich in San Diego auf die Olympischen Sommerspiele vor. Einer der vielen Pluspunkte dort: das Wetter.
Marius Kusch

"Darum lebe und trainiere ich in den USA"

In seinem ersten Blog-Eintrag erzählt Marius Kusch, warum er in den USA lebt. Das hatte erst mit der Uni zu tun, später dann mit seinem Trainer. Und das Wetter ist auch ganz okay...

Hat ihr Ziel weiter fest vor Augen: Auch wenn in Japan ein Wettkampf und eine Trainingseinheit abgesagt wurden, will Ricarda Funk dort unbedingt bei den Olympischen Spielen an den Start gehen.
Ricarda Funk

"Eine ungewöhnliche Trainingsstrecke für Slalomkanuten - mit Salzwasser und kleinen Haien"

In ihrem zweiten Blog-Eintrag berichtete Olympiastarterin Ricarda Funk von ihren persönlichen Eindrücken während ihres außergewöhnlichen Trainingslagers auf der Insel La Réunion.

Endlich im Warmen: Kanutin Ricarda Funk fühlt sich im Trainingslager auf LaReunion sichtlich wohl.
Ricarda Funk

Trainingslager auf La Réunion: "Endlich ist das Wasser nicht mehr so eiskalt"

Seit einer Woche ist die deutsche Spitzenkanutin Ricarda Funk im Trainingslager auf der Insel La Réunion. In unserem Blog schreibt sie über ihre ersten Eindrücke vor Ort, die Corona-Sicherheitsmaßnahmen und ihren ersten Wettkampf nach langer langer Pause.

Schwimmer Marius Kusch aus Marktoberdorf hat ein großes Ziel: die Olympischen Sommerspiele in Tokio.
Porträt

Steckbrief: Das ist Marius Kusch

Marius Kusch, 27, lebt und trainiert in den USA, der Schwimm-Nation Nummer 1. Dort hat er sich zu einem der besten Schmetterlingschwimmer der Welt entwickelt.

Steht im Kader für die Olympischen Spiele in Tokio: Kajakfahrerin Ricarda Funk.
Porträt

Steckbrief: Das ist Ricarda Funk

Ricarda Funk, 28, gehört zu den erfolgreichsten Slalom-Kanutinnen Deutschlands. Im Kajak-Einer hat sich die Augsburgerin erstmals für die Olympischen Spiele qualifiziert.