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"Man läuft mit dem Kopf"

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Nach 34 Stunden und 48 Minuten hat es Udo Pitsch. Er berührt den Sockel der Leonidas-Statue in Sparta. Die Uhr stoppt. Er hat eines der härtesten Rennen der Welt erfolgreich beendet.

370 Läufer nahmen an Spartathlon teil, der Extremläufer aus Wehringen ist der älteste unter den 235 Teilnehmern, die ins Ziel gekommen sind. „Das war ein Wahnsinn, das gibt es kein zweites Mal“, erinnert sich Pitsch. „Man läuft auf die Statue zu, und die Stadt liegt einem zu Füßen. Man hat das Gefühl, man wäre der Erste, der ankommt, der Sieger des Laufes. Und nicht die Nummer 152, die ins Ziel kommt. Und dieser Moment, wenn man die Statue erreicht, der ist überirdisch.“

Überirdisch erscheint den meisten Menschen die Leistung der Läufer: Sie müssen fast 247 Kilometer von Athen nach Sparta hinter sich bringen – das entspricht etwa der direkten Strecke von Augsburg nach Frankfurt am Main. Dabei sind rund 3000 Höhenmeter zu bewältigen, mitten in der Nacht müssen die Läufer einen Gebirgspass überqueren und gegen extreme Müdigkeit und Schmerzen ankämpfen. „Natürlich hat man viele Tiefs. Wenn mir einer sagt: Dieser Spartathlon hat ihm 35, 36 Stunden lang Spaß gemacht, dann weiß er entweder nicht, was Spaß ist – oder er lügt.“

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