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Forum Sankt Elisabeth - Ausgabe 5

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Forum Sankt Elisabeth

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4 Bilder

Herzlich willkommen beim „Forum Sankt Elisabeth“!

Liebe Leserin, lieber Leser, herzlich willkommen beim 5. Forum Sankt Elisabeth!

PD Dr. Stephan Seeliger, Ärztlicher Direktor
Bild: C. Jacklin, KJF/oH

Auch damit möchten wir Sie - die Bevölkerung in Neuburg und Umgebung, unsere Patienten und deren Angehörige, unsere Belegschaft, unsere ehemaligen Mitarbeiter und die Freunde unseres christlichen Hauses - an der Kompetenz und Fürsorge teilhaben lassen, die unsere Klinik Sankt Elisabeth von Mensch zu Mensch pflegt. Uns ist es eine Herzensangelegenheit, Ihnen das gute Gefühl zu geben, dass Sie bei uns auf eine moderne und zukunftsfähige medizinische Versorgung bauen können.

Seit dem Trägerwechsel sind etwas mehr als zwei Jahre vergangen - für uns ein Grund, Zwischenbilanz zu ziehen. Die KJF Klinik Sankt Elisabeth ist wirtschaftlich stabil und bietet neben der heimatnahen Grund- und Regelversorgung hoch spezialisierte Leistungen.

Ulrike Kömpe, Geschäftsführerin
Bild: C. Jacklin, KJF/oH


Dass sich ein Unternehmen bei einem Gesellschafterwechsel oder dem Übergang auf die nächste Generation wandelt, ist ein normaler Vorgang. Wir sind der Überzeugung: „Neue Besen kehren gut, aber die alten wissen, wie man in die Ecken kommt.“ Das bedeutet: Wir wollen gemeinsam mit unseren Kolleg*innen offen sein - für medizinische Neuanschaffungen, neue Abläufe, neue Teammitglieder und neue Wege in der Kommunikation. Aber wir sind auch dankbar für die erfahrenen Kräfte, die „Sankt Elisabeth“ zu einem Haus der Kompetenz und Fürsorge haben werden lassen. Beides - das Neue und das Alte wertzuschätzen und ihm Raum zu geben - ist unser wichtigstes Anliegen.
Wir leben Elisabeth! Diese Liebe zum Beruf verbindet uns quer durch alle Abteilungen der Klinik. Keine Schutzpatronin könnte für unser Haus besser geeignet sein. Wir wünschen Ihnen allzeit gute Gesundheit!

PD Dr. Stephan Seeliger, Ãrztlicher Direktor und Ulrike Kömpe, Geschäftsführerin

Von der Chance im Wandel: mehr Perspektive

Was sich verändert hat, was bleibt und woran wir glauben: „Wir leben Elisabeth!“ verleiht uns Wurzeln und Flügel

Als größter Arbeitgeber in der Ottheinrichstadt haben sich die Neuburger*innen seit jeher mit „ihrem“ Krankenhaus identifiziert. Hier war man als Patient gut aufgehoben und hier war die Welt auch für das Personal, das man oft persönlich aus dem Familien- oder Freundeskreis kannte, noch in Ordnung. Wenn woanders von einer Krise im Gesundheitswesen die Rede war oder von Pflegenotstand: In Neuburg war alles gut. So sollte es möglichst immer bleiben.

Sehr groß war die verständliche Sorge, als die Klosterschwestern als Garant für diese Insel der Glückseligkeit verkündeten, dass sie die Klinik aus Altersgründen nicht mehr betreiben könnten. Die allgemeine Zuversicht hinsichtlich ihrer Entscheidung für die KJF Augsburg als ihr Wunschpartner verwandelte sich seit dem Wechsel des Trägers und der Geschäftsführung in Beunruhigung. Man hörte, dass sich nun vieles wandeln werde. Dies könnte nur bedeuten: Wenn früher alles gut war - wird dann nun alles schlecht?

Was ist wirklich passiert?

Das „hört“ man: 24 Ärzte sind gegangen, es herrscht Unmut beim Personal. Und das ist passiert: 34 Ärzte sind neu hinzugekommen; und beim Personal ist auch eine Aufbruchsstimmung spürbar. Neue Wege statt etablierte Routine lautet die Devise - und diese Chance im Wandel beschreibt der amerikanische Staatsmann Abraham Lincoln so: „Wenn Du weiter das tust, was Du immer getan hast, wirst Du auch immer das erhalten, was Du immer bekommen hast“.

Die Geschäftsführung der Klinik und die KJF haben sich gerade wegen der Herausforderungen im Gesundheitsmarkt entschieden, mehr Perspektive bekommen zu wollen. Nicht aufgrund einer Fokussierung auf die reine Wirtschaftlichkeit, sondern weil das wirtschaftlich solide Fundament die Basis für das Überleben ist. So wird die Insel der Glückseligkeit wetterfest gemacht - sicher gegen den Klimawandel, der im Gesundheitswesen bereits in den 90er Jahren Einzug gehalten hat.

„Mehr Perspektive“ wird allen zugute kommen: den Patient*innen und den Mitarbeiter*innen. Die Gesetzeslage, medizinische Standards und die Mitbewerber-Situation fordern mehr und andere Aktivität. Heute genügt es nicht, den Status quo von gestern zu halten. Heute muss man für das Morgen gerüstet sein. Deshalb investiert die Geschäftsführung finanziell und auch in:

- die Ausrichtung der Klinik als Magnetkrankenhaus.
- das Leistungsspektrum: neue Hauptabteilungen dienen der Standortsicherung.
- die Qualität. Die Spezialisierungen bei Ärzten und Pflegekräften bildet das größere Leistungsspektrum ab.
- das Equipment (modernere Geräte und die notwendige Anpassung der technischen Ausstattung).
- die Sicherheit. Das schließt auch die zeitgemäße Form der Notaufnahme als „Boston Triage“ ein. Die Prozess-Sicherheit erfasst alle Abteilungen: Schriftliche Standards gelten verlässlich für alle und erleichtern das Miteinander. Das Qualitätsmanagement sieht Fehler als Chance und arbeitet mit dem hohen Anspruch optimierter Standards an der Fehlerminimierung.
- in eine Kultur der Kommunikation. Elisabeths Erbe ist in der Kompetenz und Fürsorge von Mensch zu Mensch nach wie vor im Klinikalltag erlebbar und lebendig. Eine Frau, die mutig einen nicht einfachen Weg gewählt hat, ihn beherzt gegangen ist und gegen alle Widerstände mit Großmut für andere da war: Ihr Wirken ist für uns Ansporn, Anspruch und Ermutigung: Wir leben Elisabeth!

Dran bleiben und nicht aufgeben: Mehr Perspektive erfordert stets Ausdauer, Mut und Zuversicht.
Bild: C. Jacklin, KJF/oH

Hintergrundinformationen auf einen Blick: Wirtschaftliche Stabilität schafft im Gesundheitsbereich Sicherheit für alle Beteiligten

Vor einigen Wochen sorgte eine beunruhigende Nachricht deutschlandweit für Schlagzeilen: Die Bertelsmann-Studie empfahl, jedes zweite Krankenhaus zu schließen. Weil es dort an personeller Qualität und Patientensicherheit mangele, wären gerade auf dem Land viele Häuser nicht nur überflüssig: Die Gesundheitsversorgung würde ohne sie sogar besser funktionieren!

Es ist bedauerlich, dass der Orden der Elisabethinerinnen das Krankenhaus nicht mehr tragen konnte. Doch für einen Wechsel zur KJF Augsburg haben sich beide Seiten bewusst entschieden. Mit dem neuen Träger verbinden sich für beide Seiten Vorteile: Der Standort Neuburg ergänzt mit seinem attraktiven Spektrum das Portfolio der KJF (Akutklinik mit teilweise hoch spezialisierten Leistungen, eine Kinder- und Jugendklinik mit besonderem Versorgungsauftrag, der Standort in Oberbayern).

Die KJF ist für die Neuburger Klinik als eines der größten Sozialunternehmen in Bayern ein potenter, solider und erfolgreicher Partner als Garant für Sicherheit und Stabilität in den stürmischen Zeiten, die die allgemeine Situation auf dem Gesundheitsmarkt widerspiegelt. KJF-Vorstandsvorsitzender Markus Mayer hat Ende 2018 versichert: „Wir werden in den Standort investieren, um eine wohnortnahe Versorgung sicherzustellen - mit Qualität, Wertschätzung sowie intensiver Vernetzung.“ Und die KJF hat 2018 und 2019 kräftig investiert: Rund 7,5 Mio. Euro kamen dem Standort Neuburg zugute, u. a. für das Herzkatheterlabor, technische Neuanschaffungen und Maßnahmen zur Instandhaltung - zum Beispiel ein neues Notstrom-Aggregat.

 

 

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