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Forum Sankt Elisabeth - Ausgabe 7

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Forum Sankt Elisabeth

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4 Bilder

Herzlich willkommen beim „Forum Sankt Elisabeth“!

Liebe Leserin, lieber Leser, herzlich willkommen beim 7. Forum Sankt Elisabeth!

PD Dr. Stephan Seeliger, Ärztlicher Direktor
Bild: C. Jacklin, KJF/oH

herzlich willkommen beim 7. Forum Sankt Elisabeth! Hiermit möchten wir Sie - die Bevölkerung in Neuburg und Umgebung, unsere Patienten und deren Angehörige, unsere Belegschaft, unsere ehemaligen Mitarbeiter und die Freunde unseres christlichen Hauses - an der Kompetenz und Fürsorge teilhaben lassen, die unsere Klinik Sankt Elisabeth von Mensch zu Mensch pflegt. Uns ist es eine Herzensangelegenheit, Ihnen das gute Gefühl zu geben, dass Sie bei uns auf eine moderne und zukunftsfähige medizinische Versorgung bauen können.

Die KJF Klinik Sankt Elisabeth ist wirtschaftlich stabil und bietet neben der heimatnahen Grund- und Regelversorgung hoch spezialisierte Leistungen an. Damit das auch in Zukunft so bleibt, verfolgen wir seit Jahresanfang ein besonderes Ziel: Wir wollen die Klinik Sankt Elisabeth als Magnetkrankenhaus ausrichten - so anziehend wie ein Magnet.

Ulrike Kömpe, Geschäftsführerin
Bild: C. Jacklin, KJF/oH

Dieser Vorgang ist sicher erst in den nächsten 3 bis 5 Jahren abgeschlossen; doch wir befinden uns bereits auf einem sehr guten Weg. Die neuen Mitarbeiter*innen im ärztlichen und pflegerischen Bereich bilden schon gemeinsam mit dem bestehenden Team ein größeres Leistungsspektrum ab.

Die Gesetzeslage, gestiegene medizinische Standards und die Mitbewerber-Situation fordern uns alle: Nicht mehr nur den Status quo halten; wir wollen für das Morgen gerüstet sein. Nicht, um maximalen Profit zu generieren, sondern weil wir unseren Mitarbeiter*innen, auf die wir uns stets verlassen können, Vertrauen, Sicherheit und Wertschätzung zurückgeben wollen.

Wir setzen uns für Arbeitsplätze ein, an denen „Wir leben Elisabeth“ auch morgen noch möglich ist.

PD Dr. Stephan Seeliger, Ärztlicher Direktor und Ulrike Kömpe, Geschäftsführerin

Mit der Zeyt: Wir leben Elisabeth!

Gestern, heute und morgen bleiben wir offen füreinander. Wir wollen Missverständnisse in Verständnis verwandeln

Seit dem Trägerwechsel im Sommer 2017 wird in der Öffentlichkeit viel darüber gesprochen und auch spekuliert, wie es der KJF Klinik Sankt Elisabeth gerade geht. Denn die Geschäftsführung hat sich in Abstimmung mit der KJF Augsburg dafür entschieden, wegen der Herausforderungen im Gesundheitsmarkt mehr Perspektive für die Patient*innen und Mitarbeiter*innen schaffen zu wollen. Dabei lautet die Devise für die Umsetzung nicht „mehr Profit“, sondern „mehr Qualität, mehr Sicherheit, mehr Equipment und mehr Kommunikation“.

Dabei steht außer Frage, dass die Elisabethinerinnen in ihrer 177 Jahre währenden Zuständigkeit für die Fürsorge und Krankenpflege Außergewöhnliches geleistet und das Fundament dafür gelegt haben, dass „Sankt Elisabeth“ zu einem Haus der Fürsorge und Kompetenz werden konnte.

Doch die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen erfordern ganz wertneutral „mehr“ oder „anderes“ Engagement.

Wo Leben ist, ist Bewegung

Wenn man etwas angeht, kommt man in Bewegung. Und wo sich die äußeren Umstände ändern, können und müssen Aktivitäten manchmal richtig Fahrt aufnehmen. Neuburg ist als weltoffene Stadt der Renaissance (frz. für „Wiedergeburt“) geradezu prädestiniert dafür, Herausforderungen anzunehmen. Zur Identität jedes echten Neuburgers und jeder echten Neuburgerin gehört Ottheinrichs geflügeltes Wort „mit der Zeyt“.

Selbstverständlich wird es trotzdem immer Menschen geben, die aufgrund ihrer eigenen Entscheidung Veränderungen nicht mitgehen wollen oder können. Weil sie zum Beispiel bei einem Wechsel der äußeren Bedingungen auch darüber nachdenken, was ihnen persönlich wichtig ist - etwa: „Will ich eigentlich noch weiter im Nachtdienst arbeiten, wo ich eine Alternative ohne Nachtarbeit gefunden habe?“ - Solche und ähnliche Überlegungen sind allzu menschlich.

In diesem Jahr haben weniger als 4 % der gesamten Belegschaft für sich entschieden, die Klinik Sankt Elisabeth aus persönlich nachvollziehbaren Gründen zu verlassen. Gerade weil manche jahrzehntelang im Haus waren, schmerzt dieser Verlust auf professioneller wie auf menschlicher Ebene. Sie haben bei ihrem Dienst am Menschen viel Herz und große Kompetenz walten lassen. Dafür sind wir alle sehr dankbar.

Trotzdem ist es in der Nachbesetzung der offenen Stellen gelungen, 1 % mehr an Kräften für die Belegschaft zu rekrutieren als gegangen sind. Und trotz der hohen Qualifikation der Persönlichkeiten, die das Haus verlassen haben, stehen wir jetzt mit einer noch besser qualifizierten Mannschaft da als zur Zeit der Elisabethinerinnen.

Um mit unserem Team das Miteinander und das Verständnis füreinander zu stärken, hat die Geschäftsführung in diesem Jahr extern wie intern Projekte zur Kommunikation und zur Mitarbeiterzufriedenheit initiiert, die unserem christlichen Haus entsprechen: Mit „Wir leben Elisabeth“ rücken wir die Leistung und das Engagement der Mitarbeiter*innen in den Mittelpunkt der Wertschätzung, denen das Erbe unserer Namensgeberin Motivation und Anspruch ist. Wir schaffen Zeit und Orte der Kommunikation in den täglichen Besprechungen und Terminen. Doch auch darüber hinaus steht die Geschäftsführung im direkten, persönlichen Dialog - etwa in den 14-tätig stattfindenden offenen Gesprächsrunden, in der täglichen Mitarbeitersprechstunde und im monatlichen Klinik-Jour-Fixe.

Der Philosoph Konfuzius hat einmal gesagt: „Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.“ Wir wollen mit unserer Belegschaft noch sehr lange sehr glücklich sein.

Zahlen - Daten - Fakten: So stimmt es - Investitionen ins Equipment, OP-Zahlen und Laborumstellung

Niemand wünscht sich, dass unsere Klinik Sankt Elisabeth zu den 50 Prozent der Krankenhäuser gehören könnte, die nach der Empfehlung der Bertelsmann-Studie in Deutschland wegen einem Mangel an personeller Qualität und Patientensicherheit geschlossen werden sollen.

Deshalb wird aktuell neben dem wertschätzenden Miteinander in der Belegschaft auch in die Sicherheit und damit in die Technik des Hauses und die Abläufe investiert. Die KJF ist für die Neuburger Klinik als eines der größten Sozialunternehmen Bayerns ein sehr solider und sehr erfolgreicher Garant für Stabilität.

KJF-Vorstandsvorsitzender Markus Mayer hat Ende 2018 versichert: „Wir werden in den Standort investieren, um eine wohnortnahe Versorgung sicherzustellen.“ Das ist 2018 und 2019 bereits geschehen: Rund 7,5 Mio. Euro kamen dem Standort Neuburg zugute, u. a. für das Herzkatheterlabor, ein neues Notstrom-Aggregat, eine neue Hebe-Anlage und einen neuen Kühlturm.

Die OP-Zahlen, die im Jahr 2018 gegenüber 2017 um 24 % gesunken waren, werden heuer bereits in der Hochrechnung das Niveau von 2018 um mehr als 10 % übersteigen. Und mit der personellen Aufstockung der Gynäkologie und der neuen Hauptfachabteilung Urologie (1.10.2019) kann sich dieser Effekt noch verstärken.

Dass unser Labor nachts nicht mehr rund um die Uhr besetzt ist, sondern hier Schnellmessgeräte ihren Dienst tun, ist eine deutschlandweite Entwicklung - wie in Kipfenberg oder Traunstein. Davon profitiert der Patient, da sich die Wartezeit auf die Messergebnisse so um rund 91 % verkürzt. Falls ein Gerät ausfallen sollte, steht das Klinikum Ingolstadt rund um die Uhr als Absicherung zur Verfügung. Denn was die Ingolstädter Stationen 51 und 60 seit Jahren hatten, soll nun auch Neuburg zugute kommen.

Texte: KJF KSE

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