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Gemeinde im Blickpunkt

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Wirtschaftsstarke und wachsende Gemeinde

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Derzeit baut Karlshuld eine neues Haus für Kinder mit Großküche für rund acht Millionen Euro.
Bild: Silke Federsel

Bürgermeister Karl Seitle im Interview zum Wirtschaftsstandort Karlshuld

Herr Bürgermeister Seitle, welche Faktoren sprechen für den Wirtschaftsstandort Karlshuld?

Die Gemeinde verfügt über eine gute Infrastruktur und somit über ideale Voraussetzungen, ein guter Wirtschaftsstandort zu sein. Wir liegen geographisch sehr günstig zwischen den Städten Neuburg und Schrobenhausen.
Auch Ingolstadt ist schnell zu erreichen und selbst bis nach München ist es kein allzu langer Weg. Auch die Verkehrsanbindung ist optimal mit der Bundesstraße B16. Darüber hinaus kann man auch die B13 und B300 sowie die Autobahn A9 München-Nürnberg schnell von Karlshuld aus erreichen.

Ein Jahr vor seinem Ruhestand zieht Bürgermeister Karl Seitle eine positive Bilanz.
Bild: Silke Federsel

Welche Unternehmen gibt es bereits in der Gemeinde ?
Hier sind die unterschiedlichsten Firmen ansässig. Am nördlichen Ortsrand von Karlshuld liegt das Gewerbegebiet „Am Kreuzweg“ mit einer Fläche von mehr als zwei Hektar. Darüber hinaus gibt es in der Gemeinde zahlreiche weitere Betriebe und Geschäfte, dazu kommen Arztpraxen, Apotheken, Supermärkte, Tankstellen oder Banken. Eben alles, was man für den täglichen Bedarf benötigt.

Sie sind nun seit 1984 Bürgermeister und möchten nächstes Jahr in den Ruhestand gehen. Wie hat sich die Gemeinde in dieser Zeit verändert?
Wir sind mittlerweile die größte der 16 Gemeinden im Landkreis, wenn man natürlich die beiden Städte Neuburg und Schrobenhausen außen vor lässt. 1984 zählte Karlshuld gerade einmal 3.400 Einwohner, heute sind es mehr als 5.800. So ein starkes Wachstum bedarf auch vieler Investitionen der Gemeinde in die Infrastruktur. Wir haben immer günstiges Bauland ausgewiesen, damit gerade auch die Nachgeborenen im Ort bleiben und hier bauen können. Aber natürlich haben wir auch viele Zuzüge von auswärts.

Eine der vielen Sportmöglichkeiten in Karlshuld ist der Bewegungspark, in den 300.000 Euro investiert wurden.
Bild: Silke Federsel


Da gerade junge Familien hier bauen, muss natürlich das Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder kontinuierlich ausgeweitet werden. Derzeit baut die Gemeinde ein neues Haus für Kinder mit Großküche für rund acht Millionen Euro, der Einzug ist für Januar geplant. Unsere Schule ist außerdem die einzige im Landkreis neben den Schulen in den Städten, in der die Klassen 1 bis 10 untergebracht sind.
Trotz vieler Projekte in den vergangenen Jahren – wir haben fast jedes Jahr etwas Neues eingeweiht – sind wir weiterhin schuldenfrei. Das macht mich schon stolz und ich bin froh, dass ich alles so schön geregelt an meinen Nachfolger übergeben kann.

Die Gemeinde ist also ein guter Standort für Firmen und es herrscht eine gute Betreuungs- und Bildungssituation. Wie sieht es mit der Lebensqualität und Freizeitgestaltung aus?
Die Lebensqualität ist hoch, bei der Freizeitgestaltung gibt es ein breites Angebot. So existieren sehr viele Sportmöglichkeiten, zum Beispiel in den Vereinen oder aber auch im Bewegungspark, in den 300.000 Euro investiert wurden und der sehr gut angenommen wird. Darüber hinaus gibt es in der Gemeinde zwei Kirchen, eine katholische und eine evangelische, außerdem rund 50 Vereine, dazu die Umweltbildungsstätte Haus im Moos, ein Jugendzentrum, Badeseen in der Umgebung und vieles mehr.

Am nördlichen Ortsrand von Karlshuld liegt das Gewerbegebiet „Am Kreuzweg“ mit einer Fläche von mehr als zwei Hektar.
Bild: Silke Federsel

Näheres zum Artikel sowie weitere Informationen finden Sie in der Beilage "Unser Donaumoos"

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