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Fußball

15.06.2018

Acht kuriose Rekorde der WM

Wer ist der jüngste, wer der teuerste, wer der kleinste Spieler der Endrunde in Russland? Amüsante Fakten zu den Teilnehmern. Welcher Spieler sogar zwei Bestmarken aufstellt

Sie ist bunt, groß und kurios: Eine Fußball-Weltmeisterschaft führt die verschiedensten Länder und Kulturen zusammen. Doch eine Endrunde ist immer auch eine WM der Gegensätze. Wir haben kuriose und amüsante Fakten zusammengestellt, denn auch die Fußball-WM in Russland wartet wieder mit einigen Bestmarken auf. Die Rekorde auf einen Blick:

Die Zwei-Meter-Höhenmarke wird beim Turnier in Russland nur von einem Spieler geknackt: Der kroatische Torhüter Lovre Kalinic vom belgischen Verein KAA Gent misst vom Scheitel bis zur Sohle ganze 2,01 Meter. Nur unwesentlich kleiner sind der Däne Jannik Vestergaard von Borussia Mönchengladbach und der belgische Torhüter Thibaut Courtois – beide tragen 1,99 Meter über den Platz.

Sicher kein Kopfballungeheuer ist hingegen Saudi-Arabiens Jahja Al-Schehri. Der Mittelfeldspieler vom spanischen Erstligisten CD Leganes ist 1,64 Meter groß und damit der kleinste Spieler der Weltmeisterschaft in Russland.

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Geboren am 15. Januar 1973 und damit der älteste Spieler im Turnier: Mit seinen 45 Jahren ist der ägyptische Torwart Essam El-Hadari zugleich auch der älteste Spieler, der jemals für eine WM-Endrunde nominiert wurde. Wenn er zum Einsatz kommt, löst er den Kolumbianer und früheren Kölner Faryd Mondragon als ältesten Spieler ab. Der war übrigens auch Torwart. El-Hadari ist sogar älter als drei Trainer bei der WM (Senegal, Serbien, Belgien).

Nicht einmal halb so alt – nämlich erst 19 Jahre – ist hingegen der Australier Daniel Arzani. Damit könnte er gut und gerne der Sohn des ägyptischen Torhüters sein. Der jüngste Spieler beim Turnier in Russland hält damit allerdings keinen Allzeit-Rekord. Bei der WM 2002 startete der Nigerianer Femi Opabunmi mit 17 Jahren und zwei Monaten zu seinem ersten Turnier.

222 Millionen Euro: So viel zahlte der französische Klub Paris Saint-Germain im August 2017 für den Brasilianer Neymar. Noch nie wurde für einen Spieler so viel Geld hingelegt wie für den 26 Jahre alten Stürmer. Neymars Marktwert wird derzeit auf 180 Millionen Euro geschätzt – genauso hoch also wie der von Argentiniens Superstar Lionel Messi. Zum Vergleich: Der gesamte 23-Mann-Kader des WM-Neulings Panama hat einen Wert von 8,43 Millionen Euro und ist damit der günstigste.

Von Messis und Neymars können die Außenseiter dieser Weltmeisterschaft nur träumen. Tatsächlich ist aber nicht ein Spieler aus Panama oder Saudi-Arabien der günstigste, sondern der Australier Daniel Arzani – ein Altbekannter, denn er taucht schon zum zweiten Mal in dieser Rekordliste auf. Arzani ist mit seinen 19 Jahren nicht nur der jüngste, sondern mit einem Marktwert von 50000 Euro auch der günstigste Spieler dieser Weltmeisterschaft. Ein Rechenbeispiel: Für einen einzigen Neymar bekäme man also umgerechnet 3600 Arzanis.

Stolze 71 Jahre alt ist Uruguays Trainer Oscar Tabarez. Er ist damit zwar der älteste Trainer bei der WM in Russland. Den Rekord von Otto Rehhagel bricht er aber nicht: 2010 war der Deutsche mit 71 Jahren und 306 Tagen der älteste Coach der WM-Geschichte. Noch ein Rekord: Mit zwölf Jahren und vier Monaten ist Tabarez auch der dienstälteste Trainer dieser WM. Joachim Löw liegt da übrigens auf dem zweiten Platz. Der dienstjüngste Trainer ist der Spanier Fernando Hierro – mit zwei Tagen.

Aliou Cissé heißt der jüngste Trainer bei der Endrunde in Russland. 42 Jahre ist Senegals Nationaltrainer jung. Selbst wenn die Senegalesen bei der WM überraschen sollten, Alberto Suppici bleibt unerreicht. 1930, bei der ersten Fußball-Weltmeisterschaft überhaupt, führte der damals erst 31 Jahre junge Fußballlehrer seine Uruguayer zum WM-Titel im eigenen Land. Damit wurde Suppici zum jüngsten Weltmeistertrainer der Geschichte.(AZ, dpa)

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