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Verschobene Tokio-Spiele

24.12.2020

Alle japanischen Olympia-Sponsoren bleiben 2021 an Bord

Präsident des Organisationskomitees der Olympischen Spiele in Tokio: Yoshiro Mori.
Bild: Rodrigo Reyes Marin/ZUMA Wire/dpa

Alle 68 japanischen Sponsoren haben ihre Verträge verlängert und sind auch bei den aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf 2021 verschobenen Olympischen Spielen in Tokio dabei.

Das versicherte Yoshiro Mori, Präsident des Organisationskomitees, auf einer Pressekonferenz. "Wir haben kürzlich bestätigt, dass wir mit allen inländischen Partnern, die die Spiele in Tokio 2020 unterstützen, eine grundlegende Vereinbarung über die Verlängerung ihrer Verträge bis 2021 getroffen haben", sagte Mori und dankte allen Partnern für deren weitere Unterstützung.

Die Sommerspiele in Japans Hauptstadt finden zwischen dem 23. Juli und dem 8. August statt; danach folgen die Paralympics vom 24. August bis zum 5. September.

Die Kosten für die auf 2021 verlegten Spiele steigen auf mehr als 12,6 Milliarden Euro. Das hatten die Organisatoren am Dienstag bekanntgegeben. Im neuen Budgetplan sind weitere Mehrausgaben in Höhe von rund 2,3 Milliarden Euro veranschlagt. Trotz aller Sparbemühungen treiben die Corona-Maßnahmen und die von der Verschiebung verursachten Kosten den Etat weiter in die Höhe. Allein rund 130 Millionen Euro mehr planen die Veranstalter für die Eröffnungs- und Schlussfeiern ein.

© dpa-infocom, dpa:201224-99-805197/2 (dpa)

Zeitplan für die Olympischen Spiele in Tokio

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