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American Football
23.06.2019

Auch Raptors sind manchmal  traurig

Die Augsburger Raptors (links Benedikt Wengert) und ihr Maskottchen sind derzeit niedergeschlagen.
Foto: Thorsten Franzisi

American Footballer aus Augsburg unterliegen Neu-Ulm

Die Bayernliga-Footballer der Augsburg Raptors stecken in einer veritablen Krise. Die 22:40(6:6, 0:17, 8:7, 8:10)-Heimspielniederlage gegen den direkten Verfolger Neu-Ulm Spartans war die dritte Niederlage in Folge. Damit ist nun sogar Tabellenplatz zwei und damit die Teilnahme an den Aufstiegs-Play-offs zur Regionalliga gefährdet. Denn nun sind die Augsburger (8:6 Punkte) hinter Neu-Ulm (10:4) auf Platz drei zurückgefallen.

Dabei wollten die Augsburger bei diesem wichtigen Spiel gegen die Spartans die beiden Niederlagen gegen Tabellenführer Erding (20:40 und 25:50) vergessen machen. Doch es blieb beim Versuch. Sah es nach dem ersten Viertel noch nach einer engen Partie aus, gingen die Raptors im zweiten Viertel vollkommen unter. „Wir haben ein echtes Motivationsproblem. Es ist zur Zeit eine Katastrophe“, war Raptors-Chef Daniel Metzler kurz nach Spielende auch ratlos.

„Wir lassen ganz einfache Bälle fallen. Das sind nur Konzentrationsfehler. Und wenn wir mal in Rückstand sind oder einen Fehler machen, verfallen die meisten Spieler in eine Vogel-Strauß-Taktik. Sie stecken den Kopf in den Sand, anstatt den Fehler einfach abzuhaken“, erklärt Metzler.

Seit den Niederlagen gegen den Spitzenreiter aus Erding sind das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen der Raptors wie weggewischt. Dabei starteten die Augsburger mit vier Siegen in Folge optimal in die Saison. Es schien, als würden die Raptors nach dem Scheitern im Play-off-Finale in der vergangenen Saison gegen die Cowboy Munich II ohne Umschweife Richtung Aufstiegsspiele mit den Nord-Bayernligisten marschieren.

Die ersten beiden Teams der Gruppen qualifizieren sich dafür. Doch die Chancen sind mittlerweile nur noch gering. „Den direkten Vergleich haben wir verloren, das erste Spiel gegen Neu-Ulm, haben wir nur 17:3 gewonnen, jetzt sind wir auf fremde Hilfe angewiesen“, sagt Daniel Metzler. Sowohl die Raptors als auch die Spartans haben noch drei Punktspiele zu absolvieren. Genauso wie Tabellenführer Erding (12:2 Punkte). Am 7. Juli gastieren die Raptors bei den Traunreut Munisier.

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