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24.07.2010

Angeschlagener Mayer verpasst Finale in Hamburg

Hamburg (dpa) - Seinen Aufschlägen fehlte die Wucht, seinen Beinen die Frische: Der angeschlagene Florian Mayer ist im Halbfinale der German Open in Hamburg ausgeschieden. Der 26 Jahre alte Tennisprofi aus Bayreuth verlor vor 8000 Zuschauern gegen Andrej Golubjew aus Kasachstan mit 6:7 (6:8), 4:6.

Damit verdiente sich der Davis-Cup-Spieler bei dem mit 1,1 Millionen Euro dotierten Traditionsturnier am Rothenbaum ein Preisgeld von 48 500 Euro. Im Finale am Sonntag (14.00 Uhr) steht Golubjew Wimbledon-Doppelsieger Jürgen Melzer gegenüber. Der Österreicher setzte sich mit 6:4, 6:2 gegen den Italiener Andreas Seppi durch.

Mayer nahm gleich zu Beginn dem drei Jahre jüngeren Kontrahenten den Aufschlag ab, musste aber ein Re-Break zum 4:4 hinnehmen. Im Tiebreak lag er schnell 2:6 hinten, schaffte mit der Unterstützung der lautstarken Hamburger Tennisfans noch das 6:6. Nach einer Fehlentscheidung eines Linienrichters zu seinen Ungunsten und einem guten Aufschlag von Golubjew war der Satz weg. "Man konnte sehen, dass ich körperlich nicht bei hundert Prozent war", sagte der 1,90-Meter-Schlacks, "ich konnte nicht an die Leistung von gestern anknüpfen."

Am Vortag hatte er den ehemaligen Weltranglisten-Ersten Juan Carlos Ferrero nach zweieinhalb Stunden im dritten Satz bezwungen. "Auch Ferrero hätte heute nicht gewonnen", behauptete der Bayer, der im zweiten Durchgang chancenlos war und ein Break nicht kontern konnte. Nach 1:42 Stunden und drei abgewehrten Matchbällen war der Traum vom Finale in der Hansestadt geplatzt.

Bereits 2005 und 2006 war für den Bayreuther im polnischen Sopot Schluss im Halbfinale gewesen. "Eigentlich wollte ich jetzt ein Challenger-Turnier spielen, aber ich werde mich wohl erholen müssen", sagte Mayer, der mit der Woche an der Alster insgesamt sehr zufrieden war. Die hinzugewonnenen Punkte werden den 54. der ATP-Tour in der Weltrangliste etwas nach oben klettern lassen. Und für das Davis-Cup-Abstiegsspiel vom 17. bis 19. September gegen Südafrika auf Asche hat er sich als zweiter Einzelspieler neben Philipp Kohlschreiber nachdrücklich empfohlen.

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