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2. Bundesliga

13.08.2018

Aufatmen in Hamburg

Der entscheidende Mann beim HSV: Neuzugang Khaled Narey.
Bild: dpa

Mit dem 3:0-Sieg in Sandhausen vermeidet der HSV einen Fehlstart

Den ersten Sieg in der 2. Fußball-Bundesliga feierten Fans und Mannschaft des Hamburger SV schon fast wie einen Aufstieg. Nach dem 3:0 (2:0) beim SV Sandhausen hüpften und tanzten die leidgeprüften HSV-Profis Minuten nach dem Abpfiff gemeinsam mit ihren rund 4000 mitgereisten Anhängern. Trainer Christian Titz spendierte seinen Spielern im Anschluss an die Sieg-Premiere in der 2. Liga sogar eine Runde Bier. „Wir wissen, dass der erste Sieg in einer Saison ein sehr wichtiger Sieg ist, weil er dir Selbstvertrauen gibt – und dann auch ein Stück weit die Leichtigkeit des Seins zurückkommt“, sagte der Coach.

Rund eine Woche nach dem 0:3-Auftakt gegen Holstein Kiel sorgte der erste Erfolg im grauen Alltag der 2. Liga für große Erleichterung beim HSV. Der starke Neuzugang Khaled Narey (7. Minute/59.) und Rick van Drongelen (30.) erzielten vor 14508 Zuschauern die ersten HSV-Tore in der 2. Liga gegen die klar unterlegenen Gastgeber. „Wenn wir diese Fehler machen, dann wird es schwer, zu punkten“, sagte SVS-Trainer Kenan Kocak und meinte damit vor allem zwei Patzer seines Torhüters Marcel Schuhen, die Narey jeweils ausnutzte.

Nach dem 0:3-Auftakt gegen Holstein Kiel am vergangenen Freitag rückt die Mannschaft von Trainer Titz dank der ersten drei Punkte ins Mittelfeld der Tabelle vor. Sandhausen ist nach der zweiten Niederlage vorerst Tabellenletzter. Leichte Probleme hatten die Hamburger nur in der Anfangsphase der Partie. Nach einem Fehler von SVS-Torhüter gelang Narey dann das Führungstor. Im Anschluss an einen schönen Freistoß von Linksverteidiger Douglas Santos köpfte van Drongelen noch vor der Pause das 2:0. „Das ist ein Zeichen, dass das, was wir hier machen, gut ist“, sagte der Niederländer. Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Gäste. Nareys zweitem Treffer ging erneut ein schwerer Fehler im Aufbauspiel von Sandhausens Torhüter voraus, sodass der 24 Jahre alte HSV-Stürmer nur noch ins leere Tor einschieben musste.

Gut in die Saison gestartet ist der andere Hamburger Zweitligaklub, der FC St. Pauli. Das 2:0 gegen Darmstadt 98 war der zweite Sieg im zweiten Spiel. Trainer Markus Kauczinski wollte den Traumstart aber nicht überbewerten: „Der Moment ist schön, aber letztlich ist es ein Muster ohne Wert. Am zweiten Spieltag ist es egal, ob man Zehnter oder Erster ist.“ Seinen Akteuren, die zum Auftakt schon 2:1 beim hoch eingeschätzten Aufsteiger 1. FC Magdeburg gewonnen hatten, gab er für das Sonntagstraining frei. (dpa)

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