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Motorsport

02.08.2015

Aufstieg statt Ausstieg: Stefan Bradl fährt künftig für Aprilia

Stefan Bradl fährt künftig für Aprilia.
Bild: (dpa)

Stefan Bradl fährt weiter in der Königsklasse der Motorrad-WM. Kurz nach der Vertragsauflösung mit seinem bisherigen Arbeitgeber hat der Augsburger einen neuen Rennstall gefunden.

Aufstieg statt Ausstieg: Nur drei Tage nach der Kündigung seines Vertrages mit dem in seiner Existenz bedrohten Rennstall Forward Racing hat Stefan Bradl einen neuen Arbeitgeber gefunden. Der Zahlinger fährt in der Motorrad-WM bis zum Saisonende für das Aprilia Racing Team Gresini. Damit geht der ehemalige Moto2-Weltmeister in der Königsklasse MotoGP erstmals als Werksfahrer an den Start. "Wirklich glücklich fürs Aprilia Racing Team zu fahren", twitterte Bradl am Samstag.

Sein Debüt im Rennstall von Fausto Gresini wird Stefan Bradl beim Grand Prix von Indianapolis in den USA am kommenden Wochenende feiern. Er werde am Freitag beim freien Training erstmals auf seinem neuen Motorrad Platz nehmen, sagte Vater Helmut Bradl. Sein Sohn übernimmt die zweite Aprilia neben dem Spanier Alvaro Bautista. "Ich setze mir erst einmal keine großen Ziele. Ich will schauen, was möglich ist, und ich will das Beste herausholen", sagte Bradl dem Internet-Portal "Motorsport-Total.com".

Motorrad-Pilot Bradl löst Vertrag bei seinem Team auf

Bradl hatte am Mittwoch seinen Vertrag mit Forward Racing aufgelöst, nachdem dieser die Teilnahme in Indianapolis abgesagt hatte. Sponsoren des Teams hatten ihren Rückzug erklärt und sämtliche Zahlungen eingestellt. Hintergrund war die Verhaftung von Rennstallbesitzer Giovanni Cuzari. Gegen ihn laufen Medienberichten zufolge Ermittlungen wegen des Verdachts auf Bestechung, Steuerhinterziehung und Betrug.

Aprilia hatte sich bereits vor dem Rennen auf dem Sachsenring von Marco Melandri getrennt. Daraufhin hatte Testpilot Michael Laverty die RS-GP übernommen, die er nun an Bradl weiterreicht. Zuletzt hatte der Bayer wegen eines Kahnbeinbruchs in der rechten Hand den Deutschland-Grand-Prix auf dem Sachsenring verpasst. dpa

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