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Augsburger Panther
09.04.2019

Kolumne "Polos Check": München verfällt noch nicht in Panik

Aleksander Polaczek glaubt, dass München noch nicht in Panik verfällt.
Foto: Wagner (Archiv)

Wie der Ex-Panther Aleksander Polaczek die Play-offs sieht und warum er glaubt, dass der Meister München nicht an sich selbst zweifelt.

Es ist offensichtlich, dass München ein optisches Übergewicht hat und die Spiele teilweise dominiert. Aber ausschlaggebend ist nicht, wer am längsten den Puck in seinen Reihen hält. Augsburg hat seine Chancen bislang gut genutzt und die starken Leistungen von AEV-Torwart Olivier Roy sind der Hauptgrund dafür, dass die Panther mit 2:1 in dieser Serie führen. Im Moment hält Olli alles was auf seinen Kasten kommt und daran beißen sich die Münchner die Zähne aus. Wenn es so weitergeht, kann es durchaus sein, dass Augsburg dem großen Favoriten ein Bein stellt.

München wird sich damit aufbauen, dass sie in jedem Spiel genügend Chancen kreieren, und dass die Scheibe eben nicht reinfällt. Deshalb zweifelt der Meister nicht an sich selbst. Sie wissen, dass sie durchaus mal mehr Tore schießen können. Im Moment sehen sie ein, dass Roy überragend hält. Deswegen werden sie jedoch an ihrer Spielweise nichts ändern.

München hat eine erfahrene Mannschaft - und einen noch erfahreneren Trainer

Der EHC spielt ein gutes Hockey, die Scheibe läuft gut durch alle vier Reihen, daran liegt es nicht. Sie werden sich sagen: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir gut treffen. Sie haben eine erfahrene Mannschaft und einen noch erfahreneren Trainer Don Jackson. Deshalb glaube ich nicht, dass irgendjemand wegen eines 1:2-Rückstands gegen Augsburg in Panik verfällt.

Sollten meine ehemaligen Teamkollegen das vierte Duell auch gewinnen, wäre das ein großer Schritt in Richtung Finale. Sie werden trotzdem nicht zu euphorisch sein. Und das ist auch gut so, denn eine Spitzenmannschaft wie München ist erst endgültig bezwungen, wenn man das vierte Spiel gewonnen hat.

Aleksander Polaczek, 38, hat während seiner Karriere 85 Play-off-Spiele in der DEL bestritten und zehn Tore erzielt. Von 2015 bis 2018 stürmte „Polo“ für die Augsburger Panther. In seiner Kolumne „Polos Check“ blickt er während der aktuellen Play-offs auf die Spiele seiner ehemaligen Kollegen und schreibt, was ihm aufgefallen ist.

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