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AEV

23.02.2020

Augsburger Panther gewinnen gegen Meister Mannheim

AEV-Mittelstürmer Drew LeBlanc erzielte in Mannheim das 2:1.
Bild: Siegfried Kerpf (Archiv)

Der AEV bezwingt Meister Adler Mannheim - auch weil das Überzahlspiel so gut funktioniert. Doch ein Verteidiger wird verletzt.

Der deutsche Eishockeymeister kann in dieser Saison nicht in Augsburg gewinnen. Wie schon im November (4:1) besiegten die Panther am Sonntag Nachmittag die Adler mit 4:2 (1:1, 3:1, ). In der Tabelle bewegten sich die Augsburger zwar keinen Millimeter. Aber für die Psyche dürfte es vor den Play-offs hilfreich sein zu wissen, dass man einen der Titelfavoriten bezwungen hat.

Die Über- und Unterzahlformationen des AEV entscheiden das Spiel

Spielentscheidend waren aus Augsburger Sicht zwei Dinge. Zum einen die Formationen in Unter- und Überzahl. Mit einem Mann mehr traf der AEV zwei Mal und zudem noch in eigener Unterzahl. Der zweite Faktor war der überragende Torwart Olivier Roy, der 31 von 33 Mannheimer Schüssen parierte.

Mit einer hässlichen Szene begann die Partie vor 6012 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion. Mannheims Stürmer Phil Hungerecker checkte in der 3. Minute Henry Haase mit der Schulter gegen den Kopf. Der AEV-Verteidiger erlitt eine stark blutende Wunde im Gesicht und ging auf wackeligen Beinen in die Umkleide. Erinnerungen wurden wach an einen Kieferbruch, den der eisenharte Abwehrspieler im Herbst 2018 erlitten hatte. Über die Schwere der Verletzung gab der DEL-Klub jedoch - wie üblich - keine Details bekannt.

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Für Hungerecker war die Partie ebenfalls beendet, der Angreifer erhielt fünf Minuten plus eine Spieldauerstrafe. Fortan musste Trainer Tray Tuomie mit nur noch sechs Verteidigern auskommen. Die Strafzeit nutzten die Panther mit 1:0 (4.) durch Daniel Schmölz. Der Füssener drehte wie auf einem Bierdeckel eine halbe Pirouette und lupfte den Puck vorbei an Nationaltorhüter Dennis Endras in die Maschen. Die Vorlage hatte Drew LeBlanc gegeben. Den nächsten AEV-Treffer erzielte der Spielmacher nach dem 1:1 (16.) durch David Wolf selbst.

AEV-Angreifer Drew LeBlanc mit bärenstarker Leistung gegen Mannheim

Auch beim 2:1 des US-Amerikaners nutzten die Augsburger eine Überzahl. Im zweiten Abschnitt geizten beide Teams nicht mit Toren. Nach dem 3:1 (31.) von Matt Fraser verkürzte wiederum Nationalstürmer Wolf im Powerplay auf 3:2. Zum schönsten Treffer des Nachmittags legte wieder LeBlanc auf, der der geniale Dreh- und Angelpunkt des Augsburger Offensivspiels ist. In Unterzahl servierte der Mittelstürmer seinem mitgelaufenen Verteidiger Patrick McNeil butterweich die Scheibe. Der Kanadier musste nur noch den Puck mit der Kelle ins Netz abfälschen. Der Ex-Augsburger Endras war gegen das 4:2 machtlos.

Dabei blieb es. Kurz vor dem Ende fiel Mannheims Rüpel David Wolf wieder einmal aus der Rolle. Nach einer Prügelei schickten die Schiedsrichter den Stürmer bereits in der 59. Minute zum Duschen.

Augsburger Panther: Roy - Rogl, Lamb; Haase, McNeill; Valentine, Sezemsky; Tölzer - Hafenrichter, LeBlanc, Kosmachuk; Trevelyan, Stieler, Payerl; Schmölz, Gill, Fraser; Holzmann, Mayenschein, Sternheimer;

Brady Lamb ist der Abwehrchef der Panther - und das schon seit 2014.
14 Bilder
Der bisherige AEV-Kader für die Saison 2020/21
Bild: Siegfried Kerpf

Lesen Sie dazu auch: Panther-Trainer Tuomie über Kritik: "Zuschauer hat das Recht zu pfeifen"

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