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Wassersport

15.03.2021

Augsburger Yacht-Segler verpassen die Olympischen Spiele

Der volle Einsatz von Julian Autenrieth (vorne) und Simon Diesch in Portugal ist nicht belohnt worden.
Foto: Uros Kekus Kleva

Plus Die Augsburger Yacht-Segler Simon Diesch und Philipp Autenrieth haben bei der WM der 470er-Jollen in Portugal die Qualifikation für Olympia in Tokio verpasst.

Mit einem zweiten Platz in der letzten WM-Wettfahrt zeigten der Augsburger Segler Philipp Autenrieth (Bayerischer Yacht-Club) und sein Steuermann Simon Diesch vom Württembergischen Yacht-Club in Friedrichshafen zwar, was in ihnen steckt. Ein dritter und ein vierter Platz waren zusätzliche Lichtblicke im Laufe der WM-Woche in Portugal. Mit vier Platzierungen zwischen 19 und 26, dazu einen Frühstart im ersten Rennen, sammelten sie insgesamt aber zu viele Punkte. Nach elf Wettfahrten standen sie auf Rang 15 – weit davon entfernt, den letzten zu vergebenden europäischen Nationen-Startplatz der Olympischen Spiele in Tokyo für Deutschland zu holen.

Missglückter Regatta-Auftakt durch einen Frühstart zweier Augsburger Segler

Durchgehend leichte Winde mit zwei bis drei Windstärken hatten an der Algarve elf Wettfahrten ermöglicht. Den WM-Titel sicherten sich unter 29 Teams die Schweden Dahlberg/Bergström. Auf Rang zwei segelten die Portugiesen Diogo und Pedro Costa, die damit auch das übrige Nationen-Ticket ergatterten. „Der Frühstart im ersten Rennen war natürlich nicht der Auftakt, wie wir uns das gedacht hatten“, blickt Philipp Autenrieth zurück. Im Rennen um das Nationenticket waren die Portugiesen von Anfang an vorne. „Wir mussten dann immer ein sehr hohes Risiko eingehen, was regelmäßig nach hinten losging. Wenn wir unsere Fitness und technischen Fähigkeiten ausspielen konnten, hat es geklappt“, so der 30-jährige Augsburger, „es war eine schwierige Woche für uns.“

Selbst ein Nachrücker-Ticket bringt den Augsburger Seglern nichts mehr

Mit dem zweiten Platz im letzten Lauf schoben sich Diesch/Autenrieth zwar noch zwei Ränge vor das andere deutsche Team, Malte Winkel und Matti Cipra aus Mecklenburg-Vorpommern. Beide Mannschaften verfehlten damit auch die internen Hürden des Deutschen Segler-Verbands für eine Olympia-Qualifikation im Falle eines Nachrücker-Tickets für die Spiele.

Bei den Frauen sicherten sich mit nur einem Punkt Vorsprung Luise Wanser und Anastasiya Winkel vom Hamburger NRV auf Rang neun das Olympia-Ticket. Die Buchloerin Nadine Boehm und Ann-Christin Goliaß gingen leer aus.

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