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05.07.2017

Ausverkauf im Ulmer Basketball

Bamberg und die Bayern bedienen sich

Bei Ratiopharm Ulm gibt es den befürchteten Ausverkauf. Auch die beiden reichsten deutschen Vereine interessieren sich mächtig für die Spieler der Mannschaft, die in der vergangenen Saison in der Basketball-Bundesliga mit 27 Siegen nacheinander einen neuen Rekord aufgestellt hat und dann doch im Halbfinale ausgeschieden ist. Gestern wurde bekannt, dass Braydon Hobbs für zwei Jahre bei Bayern München unterschrieben hat. Der amerikanische Spielmacher soll bei der Basketballfiliale des deutschen Fußball-Rekordmeisters das Dauerproblem auf dieser Position lösen. Am Tag zuvor hatte Bamberg die Verpflichtung von Augustine Rubit für gleich drei Jahre gemeldet. Der deutsche Meister hat unter anderem auf den großen Positionen mächtigen Bedarf, nachdem Daniel Theis – übrigens ebenfalls ein ehemaliger Ulmer – sich mit dem NBA-Rekordmeister Boston Celtics einig sein soll. Theis wäre neben Dirk Nowitzki, Dennis Schröder und Paul Zipser der vierte Deutsche in der besten Liga der Welt.

Eher überraschend hat sich Raymar Morgan für Bursa als neuen Arbeitgeber entschieden. Dem Amerikaner, der in der vergangenen Saison zum wertvollsten Bundesligaspieler gewählt wurde, waren eigentlich ebenfalls Chancen in der NBA oder zumindest bei einem Euroleague-Verein eingeräumt worden. Stattdessen spielt er künftig für eine Mannschaft, die in der ersten türkischen Liga in den vergangenen Jahren regelmäßig nur Plätze im Tabellenmittelfeld belegt hat.

Aber in der Türkei werden Spieler deutlich besser bezahlt als in Deutschland. Noch mehr Geld ist in der Regel in Russland zu verdienen. Chris Babb wird deswegen mit Kuban Krasnodar in Verbindung gebracht und wird dort dem Vernehmen nach ein Millionen-Gehalt kassieren. (pim)

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