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22.03.2020

BBL-Clubs lassen weitere US-Basketballer ziehen

Immer mehr Bundesligisten schicken ihre ausländischen Spieler nach Hause.
Bild: Uwe Anspach/dpa

In der Basketball-Bundesliga haben am Wochenende weitere US-Spieler ihre Clubs verlassen und sind in ihre Heimat zurückgekehrt.

Die Telekom Baskets Bonn verabschiedeten in Branden Frazier, Stephen Zimmerman, Geno Lawrence und Donald Sloan gleich vier Profis. Die Verträge mit dem Quartett seien einvernehmlich aufgelöst worden, teilten die Rheinländer mit. Für den Rest des Teams wurde Kurzarbeit beantragt. Auch der neue Trainer Will Voigt ist zu seiner Familie in die USA geflogen, steht aber auf Abruf bereit, sollte die Bundesliga-Saison doch noch fortgesetzt werden.

Die BBL hat ihren Spielbetrieb derzeit bis auf Weiteres ausgesetzt. Voraussichtlich am kommenden Mittwoch wollen Liga und Clubs beraten, wie es weiter geht. Doch eine Saisonfortsetzung wird mit jedem Abgang eines Spielers unwahrscheinlicher.

Viele Vereins lassen derzeit aus finanziellen Gründen Spieler vor allem in die USA ziehen. Damit werden Gehälter eingespart. Rasta Vechta verlor am Wochenende ebenfalls vier US-Profis. Die Verträge mit Jordan Davis, Kamari Murphy und Steve Vasturia wurden aufgelöst. Max DiLeo kehrt ebenfalls zu seiner Familie zurück, der Vertrag bleibt aber bestehen. Sollte doch noch gespielt werden, würde DiLeo zu den Niedersachsen zurückkehren.

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Bei den Jobstairs Gießen 46ers wurde der Vertrag mit dem Amerikaner Jordan Barnett aufgelöst. Zuvor waren bereits Barnetts Landsleute Luke Petrasek, Kendall Gray und Stephen Brown in ihre Heimat zurückgekehrt.

Brose Bamberg lässt insgesamt fünf amerikanischen Basketballer nach Hause fliegen. Paris Lee, Kameron Taylor und Tre' McLean werden für den Fall einer Fortsetzung der Saison oder spätestens in der neuen Spielzeit wieder für die Franken auflaufen, Darion Atkins und Jordan Crawford verlassen den Verein. Ihre Verträge liefen nur bis Saisonende. (dpa)

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