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Basketball-Bundesliga
22.10.2018

Berlin macht gegen Ulm dicht

Kein Durchkommen: Der Ulmer Dwayne Evans (Mitte) wird gleich von mehreren Berlinern abgeschirmt.
Foto: Horst Hörger

Vor allem in Korbnähe ist der Vizemeister überlegen. Das stimmt bedenklich vor dem Heimspiel gegen Gießen

Drittes Saisonspiel in der Basketball-Bundesliga gegen einen Hochkaräter, dritte Niederlage. Anders als gegen Bayern München und im Krimi mit zweifacher Verlängerung gegen Oldenburg hatte Ratiopharm Ulm gegen Alba Berlin auch keine echte Chance. Der deutsche Vizemeister gewann mit 92:74 und profitierte dabei vor allem von seiner Überlegenheit in Korbnähe. Berlin erzielte in der Zone 62 Punkte, Ulm lediglich 22. Dabei musste Berlin mit Dennis Clifford und Johannes Thiemann auch noch auf zwei lange Spieler verzichten.

Das sind Zahlen, die bedenklich stimmen vor dem nächsten Ulmer Heimspiel gegen Gießen am kommenden Samstag. Gegen den direkten Play-off-Konkurrenten aus Hessen muss eigentlich der erste Saisonsieg her, aber Gießen hat einen John Bryant in seinen Reihen. Der 2,11 Meter große und 130 Kilo schwere Koloss aus Kalifornien hat von 2010 bis 2013 noch für Ulm gespielt und er wurde in dieser Zeit zweimal zum wertvollsten Bundesligaspieler gewählt. Im Kader seines ehemaligen Vereins gibt es keinen Mann mit einer vergleichbaren Statur.

Titelverteidiger FC Bayern hingegen hat in der Liga derzeit wenig Sorgen. Die Münchner haben die Tabellenführung in der Basketball-Bundesliga verteidigt. Der Double-Gewinner setzte sich am Sonntagabend im Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenzweiten Telekom Baskets Bonn im Spitzenspiel letztlich souverän mit 102:91 (50:39) durch und blieb auch im vierten Ligaspiel ohne Niederlage. Der langjährige NBA-Profi Derrick Williams (20 Punkte) bei seinem ersten BBL-Einsatz und Vladimir Lucic (20) ragten bei den Gastgebern von Trainer DejanRadonjic heraus. Topscorer wurde Bonns Charles Jackson (22).

Ex-Serienmeister Brose Bamberg siegte bei den Eisbären Bremerhaven 93:88 (42:37) und schaffte nach langem Kampf im dritten Spiel den dritten Sieg. Für die Franken von Trainer AinarsBagatskis punkteten Tyrese Rice (19) und Augustine Rubit (16) am sichersten. Die bis zum Ende auf Augenhöhe agierenden Eisbären hatten in Chris Warren (26) allerdings den auffälligsten Akteur in ihren Reihen.

Genau wie München, Berlin und Bamberg sind auch die EWE Baskets Oldenburg weiter ungeschlagen und setzten sich bei den MHP Riesen Ludwigsburg souverän 85:67 durch. Die Bayern haben bereits ein Spiel mehr absolviert als das Verfolger-Trio. (dpa)

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