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Basketball
18.03.2019

Effektivität pur

Der Ulmer Dwayne Evans lieferte ein Riesenspiel ab.
Foto: Horst Hörger

Ev ans führt Ulm zum Sieg. Lösbare Aufgaben für die Nationalmannschaft

Es gibt in der zahlenverliebten Sportart Basketball unter anderem einen Effektivitätswert. Der ist eine Art Krönung der Statistik, weil in ihn einfach alles einfließt: Punkte, Rebounds, Korbvorlagen, Ballgewinne, Ballverluste, Fehlwürfe. Das Hirn eines Nicht-Mathematikers ist mit der Berechnung hoffnungslos überfordert, aber dafür gibt es ja Computer und die spuckten am Samstag für Dwayne Evans von Ratiopharm Ulm den fantastischen Effektivitätswert 40 aus. Der wurde in dieser Saison in der Bundesliga erst zweimal übertroffen, beide Male vom Ex-Ulmer John Bryant, der inzwischen für Gießen spielt. Mit seinen 32 Punkten bei einer Trefferquote aus dem Feld von beinahe 80 Prozent und neun Rebounds sorgte Evans dafür, dass es für die Ulmer trotz einer bestenfalls durchwachsenen Leistung zu einem 99:87-Sieg gegen Aufsteiger Crailsheim reichte.

Der deutschen Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft in China das Hammerlos USA erspart geblieben. Stattdessen bescherte der frühere NBA-Superstar Kobe Bryant bei der Auslosung in Shenzhen der Mannschaft von Bundestrainer Henrik Rödl zum Start der Vorrunde ein Duell mit dem Dauerrivalen Frankreich und eine insgesamt lösbare Aufgabe. Die Auswahl des Deutschen Basketball Bunds trifft in der Gruppe G, deren Spiele vom 31. August an ebenfalls in Shenzhen ausgetragen werden, zudem auf die Dominikanische Republik und Außenseiter Jordanien. „Zum Glück sind wir nicht in der USA-Gruppe gelandet“, sagte Rödl erleichtert: „Die Überkreuzgruppe ist allerdings brutal schwer.“

Wenn die deutsche Mannschaft um NBA-Star Dennis Schröder wie geplant als eines der besten zwei Teams ihrer Gruppe weiterkommt, warten in der Zwischenrunde anspruchsvolle Gegner. Litauen, Kanada, Senegal und Australien wären in Nanjing die möglichen Kontrahenten. Auch hier schaffen zwei von vier Teams den Sprung in die nächste Runde. Frühestens im Viertelfinale könnte es gegen die USA gehen. In einer der bestbesetzten Vorrundenstaffeln treffen die favorisierten Amerikaner auf die Türkei, Tschechien und Japan. (pim, dpa)

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