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Basketball
09.03.2017

Neu im Klub der Legenden

Gerührt und gefeiert: Dirk Nowitzki, Mitglied im 30000er-Klub.
Foto: Witters

Dirk Nowitzki hat als sechster Spieler in der NBA-Geschichte mehr als 30000 Punkte gesammelt

Die Fans skandierten „Dirk, Dirk, Dirk“, bei Nowitzki-Mentor und Privatcoach Holger Geschwindner kullerten sogar die Tränen: Der deutsche Basketball-Superstar knackte beim 122:111-Sieg seiner Dallas Mavericks gegen die Los Angeles Lakers als erst sechster Spieler die Marke von 30000 Punkten in der nordamerikanischen Profiliga NBA und hievte seinen Legenden-Status damit in noch höhere Sphären.

Langsam gehen die Superlative für den besten europäischen Basketballer der Geschichte aus. „Es fühlt sich wahnsinnig an. Es ist noch irgendwie etwas surreal“, erklärte der 38-jährige Würzburger nach der Partie. 13 Minuten und zwei Sekunden benötigte der sensationell und wie zu besten Zeiten aufspielende Nowitzki, um die noch fehlenden 20 Punkte zu erzielen. Am Ende wurden es 25 Zähler, alle in der ersten Halbzeit erzielt – einen Punkt unter seinem Saisonbestwert. Nach dem Rekord rückte das Match erst mal in den Hintergrund. Klub-Besitzer Mark Cuban hüpfte vor Freude wie ein kleines Kind, der Twitter-Account der Mavs quoll vor Glückwünschen über.

Auch die deutsche Sport-Prominenz gratulierte einem ihrer größten Stars zahlreich. „Lieber Dirk, 30000 Punkte in der NBA. Bist du wahnsinnig?“, fragte Tennis-Legende Boris Becker in einer Video-Botschaft. „The German Wunderkind“ bedankte sich vor den Augen seiner in Dallas anwesenden Familie um Frau Jessica artig.

Er war in diesen Minuten auf eine Stufe mit den größten NBA-Legenden aufgestiegen: nach dem NBA-Titel 2011, der Ernennung zum besten Spieler der Saison 2007 jetzt der elitäre 30000er-Klub. Neben dem 2,13 Meter großen 13-fachen Allstar sind auch Kareem Abdul-Jabbar, Karl Malone, Kobe Bryant, Michael Jordan und Wilt Chamberlain in diesem Klub. Nowitzki ist der erste Nicht-Amerikaner und neben Malone (Utah Jazz) und Bryant (LA Lakers) der dritte Spieler, der dieses Kunststück nur mit einem Team geschafft hat. Der frühere Nationalspieler möchte gerne in der nächsten Saison, seiner 20., weiter für die Mavericks auflaufen. Und auch in dieser Spielzeit hat er noch einiges vor. Durch den dritten Sieg in Serie hat Dallas den Rückstand auf die Play-off-Plätze wieder auf zwei Siege verkürzen können. (dpa)

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