Newsticker

Gesundheitsminister Spahn rechnet mit ersten Corona-Impfungen noch in diesem Jahr
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Beckenbauer, Seeler, Matthäus: Aber wer fehlt in der Jahrhundert-Elf?

Beckenbauer, Seeler, Matthäus: Aber wer fehlt in der Jahrhundert-Elf?

Kommentar Von Florian Eisele
24.11.2018

Allzu vorhersehbar ist die Auswahl deutscher Fußballer für die Ruhmeshalle gewesen. Daher an dieser Stelle eine etwas überraschender Auswahl.

Das mal vorab: Die sportlichen Verdienste von Franz Beckenbauer, Uwe Seeler oder Lothar Matthäus sind natürlich unbestritten. Zu Recht sind sie in die jetzt eröffnete Ruhmeshalle des Deutschen Fußballmuseums berufen worden.

Hall of Fame: Diese Spieler fehlen in der Jahrhundert-Elf

Allerdings ist diese Auswahl auch etwas vorhersehbar. Das ist ungerecht, weil sich auch andere und weit weniger bekannte Balltreter um den Fußball verdient gemacht haben.

Bundestrainer Sepp Herberger führte 1954 die Nationalmannschaft sensationell zum ersten WM-Titel. Kein Wunder, dass er einen Platz in der deutschen Fußballruhmeshalle bekommen hat.
11 Bilder
Hall of Fame: Das ist die beste Elf des Landes
Bild:  Richard Kroll, dpa

Einen Stammplatz in der Jahrhundert-Elf hätte unserer Meinung nach Walter Frosch verdient. Der Ex-Spieler von Kaiserslautern und St. Pauli kann für sich nicht nur beanspruchen, das Prachtexemplar eines Schnurrbartes und eine stattliche Mähne spazieren getragen zu haben, sondern ist auch für eine Regeländerung verantwortlich.

In den 70er Jahren kassierte der eisenharte Verteidiger, der teilweise eine Packung Zigaretten im Schienbeinschoner stecken hatte, in 37 Spielen sagenhafte 19 Gelbe Karten. Erst danach beschloss der deutsche Verband, die Gelbsperre einzuführen.

Stefan Effenberg ist ein Fall für die Jahrhundertelf

Heribert Finken, der in den 60ern seine Schuhe schnürte, musste auf derartigen Schnickschnack noch nicht achten. Er begrüßte seine Gegenspieler stets mit den Worten: „Mein Name ist Finken und du wirst gleich hinken.“

Von der Kartenregelung profitierte jedoch ein anderes Mitglied unseres All-Star-Teams: Bernd Hollerbach. Der gelernte Metzger kassierte fast in jedem zweiten Spiel eine Verwarnung und kommt auf 93 gelbe Kartons.

Mehr sammelte nur einer: Stefan Effenberg. Der „Tiger“ sah während seiner Karriere 111 Verwarnungen. Wenn das kein Grund für die Berufung in unsere „Jahr-111“ ist.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren