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Fußball

28.11.2017

Bericht: Neymar entscheidet selbst, ob er spielt oder nicht

Teuerster brasilianischer Exportschlager: PSG-Profi Neymar.
Bild: Kamil Zihnioglu (dpa)

Brasiliens Superstar hält nicht nur den Rekord für die höchste Ablösesumme - bei seinem Verein Paris St. Germain genießt der 25-Jährige offenbar auch zahlreiche Sonderrechte.

Für Brasiliens Stürmerstar Neymar scheint es bei seinem neuen Klub Paris St. Germain richtig gut zu laufen: In der Champions League brach das Team schon vor dem letzten Gruppenspieltag den Rekord für die meisten geschossenen Tore. Die französische Liga führt das in dieser Saison immer noch ungeschlagene Team mit weitem Abstand ein. Finanziell dürfte sich der 222 Millionen schwere Wechsel von Barcelona in die französische Hauptstadt für Neymar auch gelohnt haben. Offenbar genießt der Angreifer aber auch zahlreiche Sonderrechte.

Wie spanische Zeitungen berichten, soll Neymar dank seiner zahlreichen Vertragsklauseln eine Sonderrolle einnehmen. Angeblich soll er sogar selbst bestimmen dürfen, in welchen Spielen sein Trainer Unai Emery ihn einsetzen darf. Es wäre demnach nicht das einzige Sonderrecht: Vor etwa einem Monat hatte die Zeitung Le Parisien von Sonderrechten berichtet. Angeblich muss Neymar bei Spielen seines Klubs keinerlei Defensivarbeit verrichten, darf im Training von seinen Mitspielern nicht zu hart angegangen werden und ist nicht verpflichtet, die Trainingsausrüstung mit dem Logo seines Klubs Paris zu benutzen. Zudem stehen ihm zwei persönliche Physiotherapeuten zur Verfügung.

Kommende Saison soll Neymar auch entscheiden, wer Elfmeter schießen darf

Ab der kommenden Saison - so der Bericht weiter - soll auch mit den Streitereien Schluss sein, wer bei Paris die Strafstöße schießen darf. Ab da darf Neymar selbst entscheiden, wer die Elfmeter schießen darf. Zuletzt hatte es immer wieder Zoff mit seinem Sturmkollegen Edinson Cavani gegeben, weil der Uruguayer auf die Ausführung der Strafstöße gedrängt hatte.

Auch mit Trainer Emery hatte sich Neymar immer wieder gestritten, weil er die Anweisungen seines Trainers nicht befolgen wollte. Die Spekulationen, dass der Brasilianer Paris trotz aller Sonderrechte bald wieder verlassen könnte, reißen ebenfalls nicht ab.  Erst vor kurzem brach Neymar zur Frage, wie es mit Paris lief, sogar in Tränen aus. So richtig glücklich scheint Neymar demnach nicht zu werden - trotz aller Spezialklauseln. eisl

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